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Montag, 02. Februar 2026, 03:00 Uhr
Hamburg
News-Nr.: 48232

Streik legt Hamburg lahm:
Hochbahn und VHH seit 3:00 Uhr im Stillstand – U-Bahnen und Busse bleiben 24 Stunden in Depots – Verdi fordert 7,5 Prozent mehr Lohn – Schulpflicht trotz Verkehrs-Chaos – 270.000 Schüler zur Selbstorganisation gezwungen – S-Bahnen und Fähren als letzter Rettungsanker

Normalisierung des Betriebs erst für Dienstagmorgen erwartet

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Datum: Montag, 02. Februar 2026, 03:00 Uhr

Ort: Hamburg

 

(th/jb) Wer am Montagmorgen in Hamburg den vertrauten Weg zur Haltestelle antrat, brauchte starke Nerven. Seit 3:00 Uhr morgens ruht der Betrieb bei der Hochbahn und den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein (VHH) fast vollständig. Die Gewerkschaft Verdi hat die Daumenschrauben in den Tarifverhandlungen angezogen und lässt U-Bahnen sowie den Großteil der Busse für volle 24 Stunden in den Depots. Der Grund für die dicke Luft im hvv-Gebiet: Die Gewerkschaft fordert 7,5 Prozent mehr Lohn sowie bessere Bedingungen für Azubis. Da die Arbeitgeberseite bisher kein Angebot auf den Tisch gelegt hat, das Verdi schmeckt, wird nun Flagge gezeigt – unter anderem mit einer großen Kundgebung und einem Demonstrationszug in Harburg. Besonders "sportlich" ist die Lage für die rund 270.000 Hamburger Schülerinnen und Schüler. Die Schulbehörde stellt klar: Schulpflicht bleibt Schulpflicht. Da der Streik rechtzeitig angekündigt wurde, gilt das Motto „Selbstorganisation“. Nur wer absolut keine Alternative findet, darf nach Rücksprache zu Hause bleiben. Ein kleiner Lichtblick für alle, die trotzdem durch die Hansestadt müssen: Die S-Bahnen, Regionalzüge und die HADAG-Fähren schippern und rollen wie gewohnt weiter, da sie nicht vom Ausstand betroffen sind. Auch die hvv-hop-Shuttles bleiben als Rettungsanker im Einsatz. Wer jedoch auf die Nachtbusse von Montag auf Dienstag setzt, wird enttäuscht: Der Streik wirkt bis tief in die Nacht nach. Erst am Dienstagmorgen soll das Hamburger Verkehrsherz wieder im gewohnten Takt schlagen.

 


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