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Mittwoch, 28. Januar 2026
Lilienthal, Landkreis Osterholz, Niedersachsen
News-Nr.: 48208

Ein Rettungshubschrauber als lehrreiche Gartendeko:
Rettungssanitäterin baut ausrangierte Bell UH-1D in ihrem Garten auf

29-Jährige war früher großer Fan der Fernsehserie "Die Rettungsflieger" - Langwierige Kleinarbeit - Erst die ikonische Hecktür, dann folgt über Jahre ein Teil auf das nächste - "Henriette" natürlich nicht flugfähig - "Leute, die vorbeikommen, finden es wahnsinnig cool" - "Große Hoffnung, die Maschine fertig zu haben und die Möglichkeit zu bieten, dass die Leute sich angucken können, wie früher die Luftrettung bei der Bundeswehr ablief" - "Warum macht man so etwas? Weil man bekloppt ist"

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Datum: Mittwoch, 28. Januar 2026

Ort: Lilienthal, Landkreis Osterholz, Niedersachsen

 

(ah) Eine solche "Gartendeko" hat nun wirklich nicht jeder: Im Garten von Merle Lorenzen und ihrer Frau steht ein Hubschrauber - und zwar ein echter Bell UH-1D in voller Größe (bis auf die mächtigen Rotoren). Die 29-jährige Rettungsanitäterin war und ist ein großer Fan der Fernsehserie "Die Rettungsflieger" und wollte aus Fanliebe unbedingt die ikonische organgefarbene Hecktür mit "SAR"-Aufschrift eines UH-1D-Rettungshubschraubers der Bundeswehr haben. Schließlich fand sie eine solche Tür und nun kam über Jahre ein weiteres Teil des Helikopters zum nächsten, bis schließlich im vergangenen Jahr die Zelle mit dem Heckteil verbunden werden konnte. In den kommenden Jahren wird noch viel Arbeit in das natürlich auch nicht billige Projekt hineingesteckt werden müssen, aber das Ziel ist, dass sich schließlich Menschen durch den "Henriette" genannten Heli anschauen können, wie die Luftrettung bei der Bundeswehr früher ablief.

Von Passanten und Nachbarn kommen ausnahmslos positive Rückmeldungen: "Sie finden es wahnsinnig cool", so Merle Lorenzen, die dadurch natürlich noch motivierter ist, den Rettungshubschrauber so weit wie möglich fertigzustellen. Flugfähig ist "Henriette" nicht - und wird es auch in Zukunft nicht sein. Hierfür wären die Kosten zu hoch und auch die zu erfüllenden Auflagen ein gewaltiges Hindernis. Bleibt nur noch die Frage, wie man auf eine solche Idee kommt und sie dann auch so durchzieht. Merle Lorenzen hat eine simple Antwort: "Weil man bekloppt ist".

 

 

 


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