Dachstuhlband in Mehrfamilienhaus - Zugeparkte Hydranten verzögern Löscharbeiten:
Wohnung im Obergeschoss brennt komplett aus - Bewohner mit Rauchgasvergiftung im Krankenhaus - Evakuierte werden bei Minusgraden in Rettungsbussen warm gehalten
Weitere Bewohner können sich selbst ins Freie retten - Zwei ältere Personen mit Rollatoren werden von Mitarbeitern des Ordnungsdienstes gerettet
Datum: Montag, 26. Januar 2026, 19:45 Uhr
Ort: Remscheid, Nordrhein-Westfalen
(et) Am späten Montagabend ist in Remscheid im Dachstuhl eines Mehrfamilienhaus ein Feuer ausgebrochen und hatte schnell um sich gegriffen. Als die Feuerwehr eintraf schlugen die Flammen bereits aus dem Dach. Doch die beiden Hydranten in der unmittelbaren Umgebung waren zugeparkt. Die Polizei musste erst schnellstens die Fahrzeughalter ermitteln, die dann auch sofort ihre Wagen umparkten. Der Bewohner der Dachgeschosswohung musste von den Einsatzkräften gerettet werden. Er erlitt eine Rauchgasvergiftung und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die anderen Bewohner konnten sich gerade noch rechtzeitig ins Freie retten. Zwei Mitarbeiter des Ordnungsdienstes, die gerade an einem Nachbarhaus waren und die Rauchmelder hörten, halfen sofort mit und konnten zwei ältere Bewohner mit Rollatoren aus dem Erdgeschoss aus der Gefahrenzone retten. Um die Bewohner bei den herrschenden Temperaturen unter dem Gefrierpunkt nicht im Freien stehen zu lassen, wurde ein Bus der Stadtwerke und ein Mannschaftfahrzeug der Feuerwehr, in dem sich die Bewohner warm halten konnten. Die Wohnung im Dachgeschoss brannte komplett aus und ist nicht mehr bewohnbar. Die Brandursache ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
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