Massives Schneechaos auf der A6 im Hohenlohekreis:
Kleintransporter mit Anhänger schleudert über schneebedeckte Autobahn - Anhänger mit geladenem Oldtimer kippt um - über 30 Zentimeter dicke Schneedecke liegt auf der Autobahn - Bergungsdienste kommen nur mühsam zum Unfallort: ,,Solche Schneemassen habe ich noch nie erlebt“
Weitere Lastwagen stehen im Stau quer - Bergungsdienste kommen in der Nacht an ihre Belastungsgrenze - massives Schneegestöber auf den Autobahnen
Datum: Montag, 26. Januar 2026, 04:00 Uhr
Ort: A6 Kupferzell - Schwäbisch Hall, Fahrtrichtung Nürnberg, Hohenlohekreis, Baden-Württemberg
(sg) Ein absolutes Verkehrschaos herrschte am frühen Montagmorgen auf der A6 in Fahrtrichtung Nürnberg. Gegen 4 Uhr versank die Autobahn zwischen Kupferzell und Schwäbisch Hall regelrecht im Schnee. In der Nacht und den Morgenstunden waren massive Schneefälle niedergegangen, stellenweise lagen über 30 Zentimeter Neuschnee auf der Fahrbahn. Schneeberge machten ein Vorankommen kaum noch möglich.
Auf der A6 bei Kupferzell bei Heilbronn-Franken (Hohenlohekreis) geriet ein Kleintransporter mit Anhänger im Schnee ins Schleudern. Der Anhänger, auf dem ein Oldtimer geladen war, kippte um. Das transportierte Fahrzeug stürzte dabei auf die Seite. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand, der Sachschaden ist jedoch erheblich.
Für die Bergung mussten mehrere Abschleppdienste mit schweren Kränen anrücken. Die Arbeiten gestalteten sich aufgrund der extremen Schneemengen äußerst schwierig und dauerten mehrere Stunden an. Währenddessen staute sich der Verkehr auf der A6 kilometerweit zurück.
Zahlreiche Lastwagen blieben im Stau stecken oder konnten die schneebedeckte Strecke nicht mehr bewältigen. Teilweise ging auf der Autobahn nichts mehr. Ein Mitarbeiter des Bergungsdienstes sprach von einem Ausnahmezustand: Ein solches Schneechaos habe er in seiner gesamten Laufbahn noch nie erlebt. Die Schneemengen seien außergewöhnlich heftig gewesen. Die Bergungsdienste selbst kamen nur mühsam vorwärts und konnten nicht alle steckengebliebenen Fahrzeuge gleichzeitig bergen.
Die Polizei rief die Menschen dazu auf, das Auto am Montagmorgen stehen zu lassen und Fahrten auf das geringste zu beschränken.
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