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Dienstag, 06. Januar 2026, 00:10 Uhr
Baiersbronn, Landkreis Freudenstadt, Baden-Württemberg
News-Nr.: 47989

Extreme Kälte sorgt für Probleme bei nächtlichem Wohnungsbrand:
Wohnung im Erdgeschoss von Mehrfamilienhaus steht lichterloh in Vollbrand - 18 Bewohner können gerettet werden - eisige Temperaturen von Minus 15 Grad sorgen für Probleme: Löschwasser gefriert am Brandort, gefährliche Eiszapfen bilden sich am Gebäude und die Akkus der Funkgeräte fallen in der Kälte ständig aus

Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräfte in der Nacht - ganzes Mehrfamilienhaus vorerst unbewohnbar - benachbarte Pension bietet den Einsatzkräften eine beheizte Räumlichkeit um sich aufzuwärmen - Kriminalpolizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen

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Datum: Dienstag, 06. Januar 2026, 00:10 Uhr

Ort: Baiersbronn, Landkreis Freudenstadt, Baden-Württemberg

 

(sg) In der Nacht auf Dienstag ist es in der Klosterstraße im Baiersbronner Ortsteil Klosterreichenbach zu einem schweren Wohnungsbrand gekommen. Bei Temperaturen von bis zu minus 15 Grad Celsius standen die Einsatzkräfte vor besonders schwierigen Bedingungen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand eine Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses bereits in Vollbrand. Aufgrund der starken Rauch- und Brandentwicklung mussten insgesamt 18 Bewohner evakuiert werden. Für 16 von ihnen wurde eine anderweitige Unterbringung organisiert, da das komplette Gebäude vorerst nicht mehr bewohnbar ist.
Die Löscharbeiten gestalteten sich äußerst anspruchsvoll. Durch die extreme Kälte gefror das Löschwasser unmittelbar auf der Straße, wodurch sich gefährliches Glatteis bildete. Der Baubetriebshof musste die Klosterstraße während des Einsatzes streuen, um die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten.
Zudem bildeten sich am Gebäude massive Eiszapfen aus gefrierendem Löschwasser. Es handelte sich um einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst.
Einsatzleiter Martin Frey von der Feuerwehr Baiersbronn erklärte, man sei zwar auf Einsätze bei Kälte vorbereitet, doch die Bedingungen seien für die Einsatzkräfte sehr anstrengend gewesen: „Extreme Kälte, Glatteis am Einsatzort – das geht an die Substanz.“
Hinzu kam, dass die Akkus der Funkgeräte bei den niedrigen Temperaturen besonders anfällig waren und während des Einsatzes mehrfach gewechselt werden mussten.
Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte von einer benachbarten Pension, die in der Nacht Getränke bereitstellte. Dort konnten sich Feuerwehrleute und Rettungskräfte zwischenzeitlich aufwärmen.
Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

 


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