Reizgasattacke sorgt für Großeinsatz in Hamburg:
Europapassage evakuiert nachdem unbekannte Täter Reizgas freisetzten – Feuerwehr und Polizei rücken aufgrund von Massenanfall an Verletzten mit Großaufgebot an – 11 Personen müssen von Rettern behandelt werden
Mehrere Personen kommen ins Krankenhaus – Polizei sucht nun mit Hochdruck die Täter und hofft über Videoaufnahmen die Verursacher ermitteln zu können
Datum: Samstag, 15. November 2025, 21 Uhr
Ort: Hamburg
(sg) In der Untergeschosslage der Einkaufspassage Europa?Passage am Jungfernstieg kam es am späten Abend zu einem Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr: Vermutlich wurde dort Reizgas versprüht.
Der Alarm begann, als der Sicherheitsdienst mehrere Personen mit Augenreizungen und tränenden Augen meldete – kurz darauf reihten sich Beschwerden über brennende Schleimhäute und Atemwegsreizungen. Aufgrund der Meldung lösten die Einsatzkräfte einen Großalarm aus.
Vor Ort wurden insgesamt elf Betroffene durch Rettungskräfte behandelt. Einige der verletzten Personen mussten zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Vorfall breitete sich durch die Lüftungsanlage auch auf andere Bereiche des Einkaufszentrums aus, sodass die komplette Passage evakuiert und zunächst geräumt werden musste.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen: Videoaufzeichnungen der Passage sollen ausgewertet und ein Täter beziehungsweise mehrere Täter gesucht werden. Hinweise aus der Bevölkerung nimmt die Polizei entgegen.
Die Passage konnte nach umfangreichen Lüftungsmaßnahmen und Sicherheitstests wieder für Besucher freigegeben werden.
Wichtiger Hinweis: Die Anforderung von Video- und Bildmaterial ist Redaktionen von Fernsehanstalten und Printmedien vorbehalten. Auf Anfrage können am jeweiligen Geschehen beteiligte Einsatzkräfte, die bei uns registriert sind, TV-Material zu internen, nichtöffentlichen Zwecken anfordern. Die Entscheidung über diese außerredaktionelle Bereitstellung obliegt der Berücksichtigung des Schutzes von Persönlichkeitsrechten der Betroffenen im jeweiligen Fall. Wir bitten um Verständnis.
