Leichtsinniger Hobbyschrauber:
Autobesitzer werkelt an seinem laufenden Fahrzeug in geschlossener Garage - Motorabgase verdrängen langsam den Sauerstoff und sorgen für lebensgefährliche CO-Vergiftung
Feuerwehr und Rettungsdienst retten den Mann vor dem Erstickungstod - Einsatzkräfte kontrollieren auch angrenzendes Wohnhaus auf gefährliche Gaskonzentrationen
Datum: Samstag, 16. November 2025, 21 Uhr
Ort: Wuppertal, Nordrhein-Westfalen
(sg) Am Samstagabend gegen 21 Uhr wurden Feuerwehr und Rettungsdienst in die Ludwigstraße der Stadt Wuppertal gerufen. In einer Doppelgarage neben einem Mehrfamilienhaus erlitt ein Mann eine akute Vergiftung durch Kohlenstoffmonoxid (CO).
Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Betroffene seinen Motor in der geschlossen oder nur leicht geöffneten Garage laufen lassen, während er am Fahrzeug arbeitete. Durch den laufenden Motor sammelten sich die Abgase in der geschlossenen Garage – das unsichtbare und giftige Kohlenmonoxid verdrängte den Sauerstoff immer mehr, so dass der Schrauber davon erhebliche Mengen einatmete.
Der Rettungsdienst versorgte den Mann vor Ort und transportierte ihn anschließend ins Krankenhaus. Parallel untersuchte die Feuerwehr das angrenzende Wohnhaus – auch dort wurden erhöhte CO-Werte gemessen, verletzt wurde aber glücklicherweise weiter niemand. Nach umfangreichen Lüftungs- und Messmaßnahmen konnte die Einsatzstelle freigegeben werden.
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