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Samstag/Sonntag, 15. und 16. November 2025, 12:00 Uhr
Rheinberg, Landkreis Wesel, Nordrhein-Westfalen
News-Nr.: 47630

Hunderte Einsatzkräfte trainieren Ernstfall - Mensch und Material am Limit:
Rettung aus versunkenem PKW und komplexe Evakuierungen über das Wasser - Wasserrettungsprofis im Einsatz

Wasserrettungszüge der DLRG Nordrhein trainieren komplexe Rettungsszenarien für den Katastrophenfall - Mehr als 200 Einsatzkräfte am Samstag und Sonntag im Einsatz

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Datum: Samstag/Sonntag, 15. und 16. November 2025, 12:00 Uhr

Ort: Rheinberg, Landkreis Wesel, Nordrhein-Westfalen

 

(lg) Große Naturkatastrophen kennen wir Deutschen mittlerweile nicht nur aus dem Fernsehen, spätestens seit der Flutkatastrophe 2021 welche zahlreiche Tote und Verletzten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen forderte. Ein zentraler Player und wichtiger Partner für komplexe Rettungseinsätze war und ist die Deutsche Lebens Rettungsgesellschaft, welche sich entgegen der meisten Hilfsorganisation fast ausschließlich durch Spenden finanziert. Der besonders starke und aktive Landesverband Nordrhein trainiert deswegen jährlich solche Einsätze um in Ernstfall bereit zu sein. 

 

In diesem Jahr fand am Wochenende 15./16. November in einem Kieswerk bei Rheinberg diese Übung statt. Je zwei Wasserrettungszüge übten pro Tag mit jeweils 100 Einsatzkräften verschiedene Rettungsmissionen. Dabei kamen Mensch und Material an ihre Leistungsgrenzen. Unter anderem wurden auch die neu beschafften Landesfahrzeug vom Innenministerium NRW für die Wasserrettungszüge eingesetzt und erprobt. 

 

In einem simulierten Notfall galt es, ein im Gewässer versunkenes Fahrzeug zu lokalisieren und eingeschlossene Personen zu bergen. Besonders gefordert waren dabei die Einsatztaucher der DLRG Nordrhein, die unter Zeitdruck eine schnelle und sichere Rettung durchführen mussten. Ziel war es,
die taucherischen Fähigkeiten unter realitätsnahen Bedingungen zu vertiefen, um im Ernstfall noch effizienter handeln zu können.

 

Im zweiten Szenario stand eine Großevakuierung im Mittelpunkt. Mit mehreren Rettungsbooten suchten die Besatzungen nach vermissten Personen, leisteten medizinische Erstversorgung und brachten die Betroffenen anschließend zu einem eingerichteten Sammelplatz. Dabei wurde die gesamte Bandbreite der wasserrettungsspezifischen Aufgaben abgebildet – von Navigation und Kommunikation bis hin zur Versorgung von Verletzten.

 

Die DLRG Nordrhein betonte im Anschluss die Bedeutung solcher Übungen: Regelmäßiges Training stärke nicht nur die Handgriffe und Abläufe der Einsatzkräfte, sondern bereite sie auch auf unvorhergesehene, jederzeit mögliche Einsatzsituationen vor.


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