Ungebremst in absicherndes Polizeiauto gerast:
Polizei begleitet mit Blaulicht auf der A4 einen defekten LKW zum nächsten Rastplatz - Autofahrer übersieht den Streifenwagen auf der Fahrbahn trotz Warnblinker und eingeschaltetem Blaulicht und rammt mit hohem Tempo in dessen Heck - Polizist sowie Unfallverursacher erleiden schwere Verletzungen
Polizeiwagen wird völlig zusammengestaucht - Einsatzfahrzeug rollte in langsamen Tempo auf der rechten Spur - A4 in der Nacht gesperrt
Datum: Montag, 22. September 2025, 1:00 Uhr
Ort: A4 bei Düren, Nordrhein-Westfalen
(ch) Auf der A4 zwischen Düren und Langerwehe ist in der Nacht zu Montag ein Streifenwagen der Autobahnpolizei Broichweiden von einem Auto erfasst worden. Zwei Menschen wurden dabei schwer verletzt.
Nach Polizeiangaben begleiteten die Beamten gegen 0:45 Uhr einen defekten LKW zum nächsten Parkplatz in Fahrtrichtung Aachen. Der Streifenwagen fuhr mit eingeschaltetem Blaulicht und Warnblinkanlage.
Aus bislang ungeklärter Ursache prallte ein 39-jähriger Fahrer eines VW Passat nahezu ungebremst in das Heck des Polizeiwagens, rund 500 Meter vor dem Parkplatz Rur-Scholle. Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt. Der 32-jährige Fahrer des Streifenwagens sowie der Passat-Fahrer erlitten schwere Verletzungen. Sie wurden noch in der Nacht von Notarzt, Feuerwehr und Rettungskräften versorgt.
Die A4 musste zunächst vollständig gesperrt werden. Die Feuerwehr Düren sicherte die Unfallstelle, leuchtete sie aus, stellte den Brandschutz sicher und beseitigte ausgelaufene Betriebsmittel. Später konnte ein Fahrstreifen wieder freigegeben werden.
Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf mehr als 100.000 Euro geschätzt. Die Autobahnpolizei Frechen übernahm die Unfallaufnahme.
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