Bei illegalem Autorennen schwer verunglückt:
E-Call-Notruf lotst Retter sofort zum Unfallort - Zwei junge Fahrer liefern sich mutmaßlich Rennen auf Landstraße und stoßen dabei zusammen - Nach Crash mit unbeteiligtem Auto in Gegenverkehr geschleudert, mit Toyota kollidiert und in Leitplanke geprallt - Vier Totalschäden - Drei Verletzte nach Karambolage
Ersthelfer eilen zu den Unfallopfern - Nicht am Rennen beteiligter verunfallter Autofahrer schildert im O-Ton seine Beobachtung - Unfallaufnahme-Team sichert umfangreich Spuren
Datum: Freitag, 19. September 2025, 23:15 Uhr
Ort: L118 bei Bornheim-Roisdorf, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen
(jb) Wenige Augenblicke nach dem Crash waren die Retter schon unterwegs. Ein automatisches Notrufsystem hat ein vergeigtes Autorennen auffliegen lassen: In Bornheim-Roisdorf (Rhein-Sieg-Kreis) ist es am späten Freitagabend zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Nach Polizeiangaben ereignete sich der Unfall gegen 23:15 Uhr auf der Roisdorfer Straße (L118). Ein blauer BMW, besetzt mit zwei jungen Männern im Alter von 24 und 25 Jahren, sowie ein schwarzer Audi, gesteuert von einem 25-Jährigen, fuhren von der L281 kommend nebeneinander in Richtung L118. Bereits beim parallelen Abbiegen kam es zu einer ersten leichten Kollision beider Fahrzeuge. Wenig später stieß der Audi in Höhe der Alexander-Bell-Straße gegen das Heck eines Skoda Elektro-SUV, in dem ein 42-Jähriger mit seinem 63-jährigen Vater unterwegs war. Der Audi-Fahrer verlor daraufhin die Kontrolle, schleuderte in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem Toyota-Kleinwagen, der von einer 54-Jährigen gesteuert wurde. Anschließend prallte der Wagen gegen eine Leitplanke und kam zum Stillstand. Durch die eingebaute Notruffunktion (eCall) eines der Fahrzeuge wurde automatisch die Rettungsleitstelle alarmiert. Mehrere Feuerwehr- und Rettungseinheiten eilten an den Unfallort. Entgegen erster Meldungen war niemand eingeklemmt. Bei dem Unfall wurden drei Personen verletzt: der Audi-Fahrer, die 54-jährige Toyota-Fahrerin sowie der Beifahrer des Skoda. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht. Drei weitere Beteiligte blieben unverletzt. Mehrere Ersthelfer kümmerten sich bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte um die Verletzten, darunter auch medizinisch geschultes Personal. Die Polizei Bonn setzte zur Spurensicherung ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam aus Aachen ein. Die Ermittlungen zur Unfallursache und zum Verdacht eines illegalen Autorennens dauern an.
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