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Freitag, 19. September 2025, 22:15 Uhr
Bad Honnef, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen
News-Nr.: 47319

Fettbrand falsch gelöscht?
Küchenbrand zerstört Apartment in Wohnheim - 15 Studenten fliehen vor Flammen - Anfänglicher Küchenbrand weitet sich rasend schnell aus - Meterhohe Flammen schlagen aus den Fenstern - Gesamtes Apartment von Feuer erfasst - Ein Leichtverletzter

Feuerwehr warnt im O-Ton: So löscht man brennendes Öl und Fett richtig – Wasser ist tabu

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Datum: Freitag, 19. September 2025, 22:15 Uhr

Ort: Bad Honnef, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) Ein Koch-Drama im Studentenwohnheim hat ein Apartment unbewohnbar gemacht. Offenbar wurde falsch gelöscht: Am Freitagabend kam es in Bad Honnef zu einem Feuer in einem Studentenwohnheim. Gegen 22:15 Uhr brach in einem Apartment an der Mülheimer Straße ein Brand aus. Nach bisherigen Erkenntnissen von Polizei und Feuerwehr entzündete sich beim Kochen in der Küchenzeile Öl oder Fett - die Flammen griffen rasch auf das gesamte Apartment über. Als die ersten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr eintrafen, schlugen bereits meterhohe Flammen aus den Fenstern. Der zunächst klein wirkende Brand hatte sich in kurzer Zeit massiv ausgebreitet. Daraufhin wurde die Alarmstufe auf „Brand 4“ erhöht und zusätzliche Kräfte nachgefordert. Insgesamt konnten sich 15 Bewohnerinnen und Bewohner noch vor Eintreffen der Feuerwehr selbstständig ins Freie retten. Die Bewohnerin des betroffenen Apartments blieb unverletzt. Ein weiterer Student wurde vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht, musste jedoch nicht in eine Klinik gebracht werden. Ob die betroffenen Studierenden in der Nacht in ihre Wohnungen zurückkehren konnten oder anderweitig untergebracht werden mussten, war zunächst unklar. Insgesamt waren 45 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Honnef und Königswinter, des Rettungsdienstes sowie der Polizei vor Ort. Die Feuerwehr erklärt im Interview das richtige Verhalten bei Öl- und Fettbränden: Wasser dürfe in solchen Fällen niemals verwendet werden, da es zu explosionsartigen Verpuffungen komme. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Schaden am Gebäude wird noch geprüft.

 


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