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Freitag, 19. September 2025, 15:40 Uhr
A6, Sinsheim - Bad Rappenau, Fahrtrichtung Nürnberg, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg
News-Nr.: 47317

Ein Toter und ein Schwerstverletzter nach heftigem Unfall auf A6 bei Sinsheim:
40-Tonner voller Energy-Dosen kracht in Stauende und schiebt zwei weitere Sattelzüge und ein Auto zusammen - Rettungskräften bietet sich großes Bild der Zerstörung - eine Person stirbt in Trümmern von völlig zermalmtem Auto, schwer eingeklemmter Lkw-Fahrer muss aufwendig gerettet werden - Ausgelaufener Energy-Drink klebt auf Fahrbahn fest - Stundenlange Vollsperrung - Gutachter im Einsatz

Gutachter soll nun Unfallablauf klären - Stundenlange Vollsperrung für Aufräum- und Reinigungsarbeiten

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Datum: Freitag, 19. September 2025, 15:40 Uhr

Ort: A6, Sinsheim - Bad Rappenau, Fahrtrichtung Nürnberg, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg

 

(jk) Bei einem heftigen Unfall am Stauende auf der A6 bei Bad Rappenau ist am Freitagnachmittag ein Mensch gestorben. Eine weitere Person konnte lebend gerettet werden, schwebt aber in Lebensgefahr. Insgesamt waren drei Lastwagen und ein Auto beteiligt. Laut Polizei übersah ein Lastwagenfahrer gegen 15.40 Uhr zwischen Sinsheim-Steinsfurt und Bad Rappenau den stehenden Verkehr kurz vor der Ausfahrt Bad Rappenau. Der 40 Tonner, beladen mit Energy Drinks in Dosen, prallte in das Heck eines davor stehenden Sattelzuges. Dieser widerum schob einen davor stehenden Dacia auf einen weiteren davorstehenden Sattelzug. Der Pkw wurde durch die Wucht des Aufpralls regelrecht zermalmt. Die Person im Wagen hatte keine Überlebenschance und starb noch eingeklemmt in den Trümmern des Wagens. Um wen es sich bei dem Todesopfer sei laut Polizei noch unklar. Der Fahrer des hintersten Lastwagens wurde durch den Aufprall schwer eingeklemmt. Sein Fahrerhaus riss vom Chassis ab und bohrte sich in die Ladefläche des vorausfahrenden Lasters. Der hinterste Lkw-Fahrer wurde schwer eingeklemmt und konnte erst nach 45 Minuten befreit werden. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in die nächstgelegene Klinik geflogen. Sein Zustand ist laut Notarzt äußert kritisch. Ein weiterer Lkw-Fahrer zog sich eine Prellung an der Hand zu. Geladene Energy-Drink-Dosen des Unfall-Lasters verteilten sich auf der Autobahn und fraßen sich in die Asphaltdecke. Die klebrige Fahrbahn wurde nach dem Crash voll gesperrt. Erst nach zwei Stunden konnten Autofahrer im Rückstau über die linke Spur am Unfallort vorbeifahren. Der Verkehr wurde während der stundenlang dauernden Bergungs- und Aufräumarbeiten in Sinsheim-Steinsfurt ab- und umgeleitet. Ein Gutachter kam am Abend vor Ort und soll nun die Ursache des schweren Crashs klären. Vor Ort waren neben Autobahnpolizei, einem Leitenden Notarzt und einem organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes auch die Feuerwehren aus Sinsheim, Bad Rappenau sowie die Berufsfeuerwehr Heilbronn. Die Schadens-Summe steht noch nicht fest.

 


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