Ganzes Wohngebiet überflutet:
Retter stehen nach nächtlichem Starkregenschauer kniehoch in Wassermassen - Anwohner blicken sorgenvoll aus Dachgeschoss-Fenster mit Taschenlampen - mehrere Keller in Neubaugebiet geflutet (beides on tape) - Feuerwehr und THW rücken mit Hochleistungspumpe an, wissen zunächst aber selbst nicht wohin sie das viele Wasser pumpen sollen - Anwohner mit Fahrzeugen evakuiert - Schlamm-Massen machen Straßen unpassierbar - Spurensperrung auf naher A61 wegen Überflutung
Anhaltender Starkregen bis in den Morgen lässt Wasserstände weiter steigen - Feuerwehr: "Haben nicht mit solchen Wassermassen gerechnet" - Augenzeugenvideos zeigen wie schnell der Keller voll Wasser lief - Anwohner schildern bedrohliche Unwettersituation in der Nacht (im O-Ton)
Datum: Dienstag, 09. September 2025, 04:00 Uhr
Ort: Bedburg, Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen
(jb) In der Nacht zu Dienstag hat heftiger Starkregen in Bedburg zu massiven Überschwemmungen geführt. Gegen 04:00 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Einsatz in einem Neubaugebiet alarmiert, das großflächig unter Wasser stand. Mehrere Straßen waren bis zu kniehoch überflutet, zahlreiche Keller liefen voll. Einige Anwohner haben ihre Häuser verlassen und wurden in Sicherheit gebracht. Manche Straßen sind laut Feuerwehr unpassierbar geworden. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Das Technische Hilfswerk (THW) wurde zur Unterstützung hinzugezogen und setzte eine leistungsstarke Pumpe mit einer Förderleistung von 5.000 Litern pro Minute ein, um die Wassermassen aus dem betroffenen Bereich abzuleiten. Doch sie stehen vor einem Problem: Durch den vielen Regen steigen die Wasserstände weiter. Herausgepumpte Wassermassen würden direkt wieder in die Keller laufen. Ein Wettlauf der Pumpen. Die Einsatzkräfte arbeiteten in der Nacht und am frühen Morgen daran, die Schäden zu begrenzen. Anwohner der Straßenzüge blicken derweil sorgenvoll mit Taschenlampen aus höhergelegenen Etagen auf die Wassermassen in der Straße vor ihren Häusern. Am Morgen sollte sicherheitshalber eine nahegelegene Pferdekoppel evaukiert werden. Der angrenzende Bach war bereits randvoll angelaufen.
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