Zum Glück haben Katzen sieben Leben:
Zweijährige Katze Luna öffnet selbst Fenster und begibt sich auf Erkundungstour, die jedoch auf dem Dach endet - Als Feuerwehr das Tier retten will, verkriecht es sich in Kamin und bleibt im Rohr stecken - Erst nach sechsstündiger Rettungsaktion mit Feuerwehr, THW und Schornsteinfeger kann die Samtpfote sicher und gesund befreit werden
Aus Bayern stammende Katze war mit ihren Besitzern zu deren Hochzeit nach Ostfriesland gereist - THW klopft sogar Mauer weg, um Katze von unten zu retten - Schornsteinfeger: "In 25 Jahren so einen Einsatz noch nicht erlebt!"
Datum: Donnerstag, 28. August 2025, 3:00 Uhr
Ort: Südbrookmerland, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(ch) Warum haben Katzen eigentlich sieben Leben? Rettungskräfte von Feuerwehr und THW aus Südbrookmerland haben seit der jetzigen Nacht eine Antwort darauf. Denn die zweijährige Katze Luna wird vermutlich gleich mehrere ihrer Leben geopfert haben, als sie am späten Mittwochabend auf Entdeckungstour gehen wollte. Denn eigentlich ist Luna Bayern, ist jedoch zusammen mit drei weiteren Samtpfoten aktuell in Ostfriesland zu Gast, da ihre Besitzer am Wochenende heiraten werden.
In ihrem Ferienhaus war es dem Vierbeiner aber wohl zu langweilig, weshalb sie sich aufmachte, ihre ungewohnte Umgebung zu erkunden. Dabei schaffte sie es, ein Dachfenster anscheinend selbst zu öffnen und auf eben dieses Dach zu klettern. Dort ging es jedoch irgendwann nicht mehr vor oder zurück – so schien es zumindest. Denn als die alarmierte Feuerwehr auf das Dach geklettert war, fehlte von dem Tier jede Spur. Bis ein Mauzen aus dem Kamin zu hören war. Ein Blick in diesen offenbarte zwei hellen Augen, die zu der sonst schwarzen Luna gehörten, welche nun offenbar im Rohr feststeckte.
Was nun? Die Feuerwehr versuchte zunächst so an das Tier zu gelangen und es mit eigenen Mittel zu befreien, was jedoch misslang. Stattdessen rutschte Luna nur noch tiefer im Rohr hinab. Das THW wurde gerufen, was ebenfalls mit einem Fachmann anrückte. Dieser entschied sich, das Mauerwerk um den Kamin im Erdgeschoss zu entfernen, um hier das Tier greifen zu können. Doch irgendwie klappte auch das nicht so, weshalb schließlich auch noch ein Schornsteinfeger anrückte. Gemeinsam gelang es schließlich, nach mittlerweile einer sechsstündigen Rettungsaktion, das verängstigte, aber zum Glück unverletzte Tier von unten zu befreien und zurück in die Arme seiner Besitzer zu geben.
Bis zur Hochzeit selbst wird sie nun wohl strikten Hausarrest erhalten, um weitere Überraschungen – oder der Verlust zusätzlicher Leben – zu vermeiden.
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