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Donnerstag, 28. August 2025, 1:00 Uhr
Hamburg-Moorfleet
News-Nr.: 47195

Nachlöscharbeiten in Hamburg für Menschen zu gefährlich:
56 Stunden nach Brandausbruch rücken nun hochmoderne Roboter für die Löscharbeiten an (on tape) - Weiterhin stattfindende Explosionen und messerscharfe Metalltrümmer verhindern, dass menschliche Kräfte sicher agieren und löschen können - Erneut steht dichte Rauchsäule über dem Brandort (on tape)

Hamburger Feuerwehr fordert in historischer Entscheidung erstmals seit Jahrzehnten wieder Unterstützung aus Nachbar-Bundesland an - Luftaufnahmen zeigen Roboter „Superwolf“ im direkten Löscheinsatz on tape - Einsatzkräfte wollen Löscharbeiten am Mittwoch endgültig abschließen

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Datum: Donnerstag, 28. August 2025, 1:00 Uhr

Ort: Hamburg-Moorfleet

 

(ch) Auch 56 Stunden nachdem der verheerende Brand im Hamburger Hafen ausgebrochen ist, ist die Feuerwehr weiterhin mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt. Doch die zerstörte Umgebung mit weiterhin hörbaren Explosionen, scharfkantigen Metallteilen, verkeilten Containern und ausgebrannten Autowracks machen ein sicheres Arbeiten für den Menschen unmöglich. Um wirklich an die noch immer lodernden Brandherde gelangen zu können, müssten sich die Feuerwehrleute in Lebensgefahr begeben.

Deswegen wurde in einem nahezu historischen Schritt nun Unterstützung aus Niedersachsen angefordert. „Es kommt selten vor, da wir als Großstadt-Feuerwehr verschiedene Maßnahmen selbst ergreifen können. Aufgrund der fast einmaligen Einsatzlage ist dies in den letzten Jahren so nicht vorgekommen“, sagt Feuerwehrsprecher Markus Jostes. Aus Vechta rückte am späten Abend eine Spezialeinheit der Feuerwehr an. Mit dabei hatte sie verschiedene Löschroboter, die unbemannt und ferngesteuert direkt an die Brandherde gefahren werden und dort sicher löschen können. Für den „Superwolf HR1“ aus Vechta ist es derweil der erste scharfe Löscheinsatz in der Geschichte der Einheit.

„Wir hoffen jetzt, die Löscharbeiten morgen zu beenden“, führt Jostes den Wunsch aus, dass dieser historische Löscheinsatz in Hamburg endlich, nach dann drei Tagen, beendet wird – ohne, dass weitere Menschen zu Schaden kommen.


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