Großbrand im Hamburger Hafen noch immer nicht gelöscht:
Feuerwehr muss Maßnahmen wieder etwas hochfahren - Schwarzer Rauch dringt aus Containern - Löscharbeiten von mehreren Seiten
Kräftezehrender Einsatz dauert bereits fast zwei Tage an - Feuerwehrmann erleidet Schwächeanfall und muss in Rettungswagen behandelt werden - Mitarbeiter der Versicherung machen sich ein Bild der Zerstörungen - Feuerwehr: "Enormer Kräftebedarf"
Datum: Mittwoch, 27. August 2025, 10:08 Uhr
Ort: Hamburg
(ah) Der Großbrand im Hamburger Hafen ist am Mittwochmorgen und somit fast zwei Tage nach Brand Ausbruch noch immer nicht vollständig gelöscht. Dichter Rauch dringt aus mehreren Containern, in der Nacht kam es erneut zu Explosionen.
Die Feuerwehr hat ihre Maßnahmen daher wieder deutlich hochgefahren und löscht von mehreren Seiten. Der Einsatz ist äußerst kräftezehrend, die Einsatzkräfte werden immer wieder ausgetauscht. Ein Feuerwehrmann erlitt am Morgen einen Schwächeanfall und musste in einem Rettungswagen behandelt werden.
Am Montagnachmittag war ein Fahrzeug in einer Halle auf dem Gelände einer Spedition in Brand geraten und hatte so ein regelrechtes Inferno ausgelöst . Die Halle stand schnell in Vollbrand, das Feuer wurde durch Gasflaschen mit Lachgas extrem beschleunigt, so dass brennende Trümmer weit umher geschleudert wurden, weitere Brände auf Firmengelände verursachten und sogar bis auf die A1 flogen, wo auch Fahrzeuge getroffen wurden. Sechs Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Der Brand in der völlig zerstörten Lagerhalle wurde inzwischen gelöscht, auch die Autobahn konnte wieder freigegeben werden. Die brennenden Container stellen jedoch weiterhin ein Problem dar.
Der entstandene Sachschaden ist immens. Mitarbeiter der betroffenen Versicherung waren am Mittwoch vor Ort, um sich ein Bild von den Zerstörungen zu machen.
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