niedersachsen
Dienstag, 19. August 2025, 21:00 Uhr
Ganderkesee, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen
News-Nr.: 47153

Giftalarm nach Großbrand:
Schuppenbrand greift auf Fahrradwerkstatt über – Flammen breiten sich in Spitzboden aus, der mit Teerpappe bestückt und mit Asbest vergiftet ist - Löscharbeiten gestalten sich aufgrund von Bauweise schwierig - Feuerwehrleute müssen ihre kontaminierte Kleidung vor Ort abgeben

Besitzer von Werkstatt kollabiert und muss in Klinik - Rauch drückt in Ortschaft, weshalb Bevölkerung gewarnt wird - Exklusive Flammenbilder

Bildergalerie vorhanden

Datum: Dienstag, 19. August 2025, 21:00 Uhr

Ort: Ganderkesee, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen

 

(ch) Eine große Rauchsäule stand am Dienstagabend über dem Ortsrand von Ganderkesee. Der Sohn eines Anwohners kam gerade von der Arbeit nach Hause, als er den Brand hinter den Wohngebäuden bemerkte. Sofort rief er die Feuerwehr und eilte gleichzeitig zum Brandort. Dort musste er feststellen, dass ein Schuppen an einem Wohn- und Geschäftshaus lichterloh in Flammen stand.

Schon als die ersten Kräfte nach wenigen Minuten eintrafen, hatte sich das Feuer weiter ausgebreitet auf das Gebäude einer Fahrradwerkstatt. Sofort wurde Verstärkung gerufen und Stadtalarm für sämtliche Wehren Ganderkesees ausgelöst. Dicke Rauchwolken drückten unter dem Dach hervor. Doch ein Herankommen war schwierig. Denn des Dach des Gebäudes war mit Teerpappe eingedeckt. Was jedoch noch viel schwerwiegender wog: in dem Gebäude war Asbest verbaut, womit eine hohe Gesundheitsgefahr für die Helfer bestand. Nur unter Atemschutz durften sie sich dem Haus nähern und den Brand bekämpfen. Im Anschluss mussten sie dann ihre komplette Einsatzkleidung in Tüten abgeben, sodass diese dekontaminiert werden konnte.

Der Brand erwies sich derweil als sehr hartnäckig. Immer wieder musste die Bevölkerung vor der Rauchsäule gewarnt werden, die durch den Wind in belebtes Gebiet drückte. Der Besitzer der Werkstatt, die komplett ausgebrannt ist, erlitt angesichts dessen, was er  mitansehen musste, einen Schock. Er kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus.

Wie der Großbrand ausbrechen konnte, ist noch völlig unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. 


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