saarland
Donnerstag, 14. August 2025, 0:00 Uhr
Neunkirchen, Landkreis Neunkirchen, Saarland
News-Nr.: 47120

Meterweit in Waldstück geschleudert:
BMW kommt von Straße ab und landet in fünf Meter tiefer Böschung - Feuerwehr muss Beifahrer befreien und in aufwändiger Rettungsaktion aus der Tiefe retten (on tape) - Junger Fahrer vermutlich berauscht unterwegs

Ein Schwer- und zwei Leichtverletzte - Unfallopfer muss über Drehleiter aus der Tiefe gerettet werden (on tape) - Landstraße über Stunden gesperrt - Polizei stellt Airbags zur Sicherung der DNA sicher

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Datum: Donnerstag, 14. August 2025, 0:00 Uhr

Ort: Neunkirchen, Landkreis Neunkirchen, Saarland

 

(ch) In einem kurvenreichen Waldstück zwischen Neunkirchen und Quierschied hat sich in der Nacht ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Gegen Mitternacht kam ein BMW von Neunkirchen kommend in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab, überschlug sich und landete etwa fünf Meter tiefer im dicht bewachsenen Graben. Dabei prallte das Fahrzeug gegen einen Baum.

Die Feuerwehr wurde zur Ausleuchtung der Einsatzstelle gerufen. Um an das verunfallte Auto zu gelangen, mussten die Einsatzkräfte zunächst Sträucher und Äste entfernen und eine Steckleiter am Hang anbringen. Erst danach konnte die Rettung der Insassen beginnen.

Im Fahrzeug saßen drei Männer. Der 24-jährige Fahrer und der 18-jährige Insasse auf dem Rücksitz konnten das Wrack selbstständig verlassen und wurden leicht verletzt. Der 22-jährige Beifahrer erlitt schwere Verletzungen und musste schonend aus dem Wagen befreit werden. Für den Transport wurde eine Drehleiter eingesetzt: Die Schleifkorbtrage wurde unterhalb des Korbes angeschnallt und über den Ausleger aus der Tiefe gehoben. Anschließend wurden alle Verletzten in umliegende Krankenhäuser gebracht. Laut Polizei besteht für den Schwerverletzten keine Lebensgefahr.

Bei der Unfallaufnahme sicherten die Beamten Beweise, unter anderem die Airbags, in braunen Papiertüten, um DNA-Spuren zu erhalten. Dadurch soll später zweifelsfrei sichergestellt werden, wer am Steuer saß. Dem mutmaßlichen Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn wird wegen Fahruntüchtigkeit und überhöhter Geschwindigkeit ermittelt.

Die L125 war rund zweieinhalb Stunden vollständig gesperrt. Auch ein Linienbus mit Fahrgästen musste im Stau warten, bevor die Straße wieder freigegeben werden konnte.


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