Unkrautvernichtung mit Gasbrenner bei 35 Grad geht gründlich schief:
Funken setzen trockene Hecke und Bäume in Brand - Flammen greifen auf Flachdach von Mehrfamilienhaus über - Haus unbewohnbar, etwa 250.000 Euro Schaden
Bewohner können sich unverletzt ins Freie retten -Einsatzkräfte schwitzen unter Atemschutz in voller Montur
Datum: Mittwoch, 13. August 2025, 1:0 Uhr
Ort: Nordenham-Blexen, Landkreis Wesermarsch, Niedersachsen
(tz) Bei den heutigen Nachmittagstemperaturen von bis zu 35 Grad, war die Idee eines 60-Jährigen, Unkraut vor seinem Haus mit Flammen zu vernichten nicht der beste Gedanke des Tages. Verschiedene Anrufer meldeten bei der Leitsstelle mehrere Knallgeräusche und eine starke Rauchentwicklung. Polizeiangaben zufolge hat beim Unkrautvernichten ein kleiner Funke ausgereicht um einen immensen Schaden anzurichten. Erst brannte die Hecke, dann gerieten die Tannen im Garten in Brand und kurz darauf erfassen die Flammen das Wohnhaus und fraßen sich durch das Flachdach. Scheiben barsten und eine große Rauchwolke war für die Einsatzkräfte auf der Anfahrt schon zu sehen. Nur mit einem massiven Wassereinsatz konnte ein noch größerer Schaden verhindert werden. Es entstand dennoch ein Sachschaden von etwa 250.000 Euro, das Dreiparteienhaus ist zunächst unbewohnbar. Menschen wurden glücklicherweise nicht verletzt, die Bewohner konnten sich unversehrt ins Freie retten.
Für die Einsatzkräfte eine schweißtreibende Arbeit in voller Montur und unter Atemschutz. Dabei rät die Feuerwehr doch bitte solche Arbeiten mit anderen Mitteln zu bewerkstelligen, da meist ein kleiner Funke ausreicht um ganze Lebenswerke zu vernichten.
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