Unter auf der Autobahn geparkten Lkw geschleudert:
Junge Familie verunglückt auf der A1 bei Leverkusen schwer - 29-jährige Mutter verliert Kontrolle über Kleinwagen und schleudert auf den Seitenstreifen - Opel rammt mit der Fahrerseite voran gegen einen auf dem Seitenstreifen geparkten Lastwagen - Frau erleidet lebensgefährliche Verletzungen, zwei Kinder leicht verletzt
Lkw hatte vermutlich aufgrund der abendlichen Parkplatzproblematik seinen Brummi auf den Seitenstreifen gestellt - Fahrerin musste reanimiert werden - Polizei sucht Zeugen
Datum: Mittwoch, 30. Juli 2025, 21:00 Uhr
Ort: A1 bei Leverkusen, Nordrhein-Westfalen
(ch) Es ist wohl eine Verkettung von unglücklichen Umständen, die zu einem tragischen Unfall auf der A1 geführt haben. Weil wie jeden Abend die Rastplätze für Lastwagen völlig überfüllt sind, die Lkw-Fahrer jedoch ihre Ruhezeiten einhalten müssen und daher immer verzweifelter nach Halteorten suchen, hat ein Brummipilot womöglich seinen Silozug auf dem breiten Standstreifen der A1 bei Leverkusen abgestellt.
Eine 29-jährige Mutter war auf der Autobahn in Richtung Dortmund unterwegs. Mit ihr im Wagen saßen ihre neun und elf Jahre alten Kinder. Aus ungeklärter Ursache war die Frau ins Schleudern gekommen und nach rechts von der Fahrbahn abgekommen – dort, wo der Lkw stand. Mit der Fahrerseite voran prallte der Opel Corsa in das Heck des Silozuges, wobei sich dessen Metallrahmen in den Fahrgastraum drückte.
Die Frau wurde bei dem Aufprall eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Rettungskräfte befreiten sie und mussten sie noch vor Ort wiederbeleben, ehe ein Rettungshubschrauber sie in ein Krankenhaus fliegen konnte. Die beiden Kinder auf der Rückbank kamen leicht verletzt davon, der 61 Jahre alte Lkw-Fahrer, der in seinem Laster saß, blieb unverletzt.
Die Autobahn blieb über Stunden voll gesperrt. Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam war im Einsatz. Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, werden gebeten sich bei den Ermittlern des Verkehrskommissariats 2 unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden.
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