Robbe strandet in Hamburg
Polizei und Feuerwehr im Einsatz an der Övelgönne
Tier vermutlich verletzt
Datum: Freitag, 25. Juli 2025, 21:00 Uhr
Ort: Hamburg
(th) Am Freitagabend gegen 21 Uhr entdeckten Spaziergänger am Elbstrand Övelgönne im Hamburger Stadtteil Othmarschen eine Robbe. Das Tier lag geschwächt und offenbar verletzt am Ufer. Die Strandbesucher alarmierten umgehend Polizei und Feuerwehr.
Kurz darauf trafen zwei Beamtinnen der Polizei am Einsatzort ein. Die Robbe verhielt sich ruhig und zeigte keine Fluchtversuche. Laut Beobachtungen vor Ort wirkte das Tier
geschwächt. Zahlreiche Passanten verfolgten den ungewöhnlichen Vorfall.
Gegen 23 Uhr erschienen zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr. Sie sammelten das Tier vorsichtig ein und brachten es in das nahegelegene Schwanenquartier, wo es vorerst untergebracht und erstversorgt wurde.
Üblicherweise werden Robben, die im Stadtgebiet Hamburg aufgefunden werden, nach einer ersten Betreuung in die Seehundstation Friedrichskoog in Schleswig-Holstein überstellt. Dort erfolgt eine umfassende medizinische Untersuchung sowie die weitere Pflege mit dem Ziel, das Tier wieder auszuwildern.
Wie die Robbe vom Meer bis an den Elbstrand gelangen konnte, ist unklar. Möglicherweise war sie durch Krankheit oder Orientierungslosigkeit abgetrieben. Die weiteren Untersuchungen sollen darüber Aufschluss geben.
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