Ätzende Flüssigkeit auf der Autobahn
Gefahrgut-Lkw verliert Kontrolle und kracht in Mittelleitplanke - Mehrere Container mit ätzender Chemikalie laufen aus - Sperrkreis von 500 Metern errichtet - Großeinsatz für Feuerwehr und Spezialkräfte - Einsatzkraft und Ersthelfer verletzten sich bei Kontakt mit Chemikalie
Rettungshubschrauber im Einsatz
Datum: Montag, 07. Juli 2025, 13:40 Uhr
Ort: A4, zwischen Weimar und Erfurt, Thüringen
(jk) Am Montagnachmittag verunglückte auf der A4 zwischen Nohra und Vieselbach ein Gefahrguttransporter schwer. Der Lkw, der in Richtung Dresden unterwegs war, verlor gegen 13:40 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte in die Mittelleitplanke. Der Lkw-Fahrer wurde dabei schwer verletzt und musste von der Feuerwehr aus dem Führerhaus befreit werden. Auch ein Feuerwehrmann wurde verletzt, so wie drei Ersthelfer, die sich Atemwegsreizungen zu zogen. Der Lkw hatte mehrere große IBC-Container mit chemischen Substanzen geladen, von denen drei beschädigt wurden und ausliefen. Laut Kennzeichnung handelte es sich um die ätzende Flüssigkeit Alkylsulfonsäure. Um die Unfallstelle wurde ein Sperrkreis von 500 Metern eingerichtet. Die A4 wurde in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Dadurch staute sich der Verkehr kilometerweit zurück, es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Ein Großaufgebot der Feuerwehr war im Einsatz, darunter auch ein spezieller Gefahrgutzug. Der Einsatz wird voraussichtlich bis zum Abend andauern.
Ob starker Regen und nicht angepasste Geschwindigkeit den Unfall verursacht haben, wird nun von der Polizei ermittelt ermittelt.
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