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Freitag, 23. Mai 2025, 18:00 Uhr
Hamburg Hauptbahnhof, Hamburg
News-Nr.: 46632

Polizei bestätigt nach Messerangriff am Hamburger Hauptbahnhof:
39-jährige Frau sticht auf Bahnsteig auf 17 Menschen ein - Mehrere Personen werden lebensgefährlich verletzt - Augenzeugen berichten "Eine Wärmedecke lag dort, es haben Beine rausgeguckt, Blut auf dem Boden..." - Mordkommission ermittelt

Großaufgebot der Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort, sowie ein Kriseninterventionsteam

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Datum: Freitag, 23. Mai 2025, 18:00 Uhr

Ort: Hamburg Hauptbahnhof, Hamburg

 

(jk) Nach dem brutalen Messerangriff am Freitagabend auf einem Bahnsteig des Hamburger Hauptbahnhofs liegen nun offizielle Angaben der Polizei sowie Augenzeugenberichte vor. Die Bilanz ist dramatisch: Laut Polizei wurden bislang 17 Menschen verletzt, mehrere von ihnen lebensgefährlich. Eine 39-jährige Frau soll nach bisherigen Erkenntnissen auf dem Bahnsteig unvermittelt auf Reisende eingestochen haben. Mehrere Notrufe gingen innerhalb kürzester Zeit bei der Polizei ein. Eine Streife war schnell vor Ort, konnte die Tatverdächtige ohne Widerstand festnehmen und in Gewahrsam nehmen. Sie wurde inzwischen zur weiteren Abklärung dem Landeskriminalamt überstellt. Die Polizei sagte, dass die Frau offenbar allein gehandelt habe. Die Tatwaffe, ein Messer, wurde sichergestellt. Ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten war im Einsatz. Auch ein Kriseninterventionsteam war vor Ort.

Augenzeugen berichten von Angst, Schock und dem Versuch, das Geschehene zu verarbeiten.

Ein junger Mann, der zur Tatzeit am Bahnhof war und auf seine Freundin wartete, die den betroffenen Zug nicht verlassen durfte, beschrieb die Situation so, dass er das gesehene zuerste nicht richtig begreifen konnte. Wie ein Schutzmechanismus seines Gehirns. Er habe gesehen wie jemand von der Polizei abgeführt wurde. Ein anderer Zeuge, der zufällig im Krankenhaus war, als die ersten Opfer eingeliefert wurden, zeigt sich tief erschüttert, da ihn die Szenen an seine Vergangenheit erinnerte. Er flüchtete vor Jahren aus einem Kriegsland. Die Szenen die sich ihm boten, berührten ihn zutiefst. Er versuchte einen Mann zu beruhigen, dessen Freundin am Hals verletzt wurde. Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.

 


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