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Mittwoch, 23. April 2025, 4:00 Uhr
Dötlingen, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen
News-Nr.: 46474

Halle komplett niedergebrannt:
Scheune mit angebautem Stall durch Großbrand zerstört - Mehrere Autos ein Raub der Flammen - Feuerwehr muss aufgrund von asbesthaltigem Dach Sicherheitsabstand halten

Schwierige Wasserversorgung wird zu einer Herausforderung - Weitere Gebäude mittels Riegelstellung geschützt

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Datum: Mittwoch, 23. April 2025, 4:00 Uhr

Ort: Dötlingen, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen

 

(ch) Am frühen Mittwochmorgen wurde die Feuerwehr Dötlingen zu einem ausgedehnten Scheunenbrand gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Hallengebäude bereits in Vollbrand. In der Halle waren mehrere Autos und Gasflaschen gelagert – eine brenzlige Situation.

„Wir haben sofort eine Riegelstellung zum Nebengebäude aufgebaut“, berichtet Einsatzleiter Dirk Wilkens. „Das war eine gute Entscheidung – so konnten wir das Wohnhaus und weitere Gebäude erfolgreich halten.“ Hinter der brennenden Halle befand sich jedoch ein altes Stallgebäude, das von den Flammen erfasst wurde. Ein Betreten der brennenden Scheune war nicht mehr möglich – die Einsturzgefahr war zu groß.

Erschwerend kam hinzu, dass eine Dachseite der Halle mit Asbest belegt war. Diesen Bereich habe man bewusst ausgespart, um keine Gefahr für die Einsatzkräfte einzugehen, so Wilkens. Die Feuerwehr arbeitete unter schwerem Atemschutz von außen, um das Feuer zu bekämpfen. Die Wasserversorgung gestaltete sich aufgrund der Lage schwierig. „Wir haben Wasser aus Hydranten und einem vorbeilaufenden Bach entnommen“, erklärt der Einsatzleiter.

Die Anwohner des betroffenen Gehöfts blieben unverletzt, standen aber sichtlich unter Schock. Die Feuerwehr konnte den Brand im weiteren Verlauf unter Kontrolle bringen. Wie es zu dem Feuer kam, ist unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Schaden dürfte erheblich sein.


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