In 30er-Zone schwer verunglückt:
Fünf teils Schwerverletzte bei Raser-Unfall - Kleinwagen prallt in Kleinbus und schiebt vier geparkte Fahrzeuge aufeinander - Feuerwehr muss eingeklemmten Beifahrer aus Unfallwagen schneiden - Gaffer-Tumulte am Unfallort
Polizei drängt Passanten an Absperrung zurück - Intensiv-Heli im Einsatz
Datum: Freitag, 18. April 2025, 01:00 Uhr
Ort: Kreuzberg, Berlin
(jb) In der Nacht zu Samstag ereignete sich in der Alexandrinenstraße in Berlin-Kreuzberg ein schwerer Verkehrsunfall. Laut Zeugenaussagen fuhr ein VW Polo mit stark überhöhter Geschwindigkeit durch die dortige Tempo-30-Zone. An der Kreuzung Alexandrinenstraße Ecke Ritterstraße streifte das Fahrzeug zunächst einen dort fahrenden VW-Bus einer Frau und kollidierte anschließend mit mehreren geparkten Autos. Ein Beifahrer im Polo wurde schwer eingeklemmt und musste von Einsatzkräften der Berliner Feuerwehr mit technischem Gerät aus dem Wrack befreit werden. Er wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber, der auf dem nahegelegenen Lobecksportplatz landete, in eine Klinik geflogen. Insgesamt wurden fünf Personen verletzt, zwei davon schwer. Während der Rettungsarbeiten versammelten sich etwa 60 Schaulustige an der Unfallstelle. Eine Einsatzhundertschaft der Berliner Polizei sicherte die Einsatzstelle und hielt die Personen auf Abstand. Es kam kurzzeitig zu Tumulten, als ein Mann, mutmaßlich der Vater eines Verletzten, gemeinsam mit einer Frau ohne Helm auf einem Motorroller in die Einsatzstelle fuhr. Der Mann versuchte, in den Rettungswagen zu gelangen, wurde jedoch von Polizeibeamten zurückgedrängt und anschließend beruhigt. Die Unfallursache wird aktuell durch den Verkehrsermittlungsdienst der Berliner Polizei untersucht. Aufgrund der aufwendigen Ermittlungen und der Größe des Trümmerfeldes, bei dem auch vier geparkte Fahrzeuge aufeinandergeschoben wurden, blieb die Unfallstelle für die Ermittlungen und Bergungsarbeiten in der Nacht längere Zeit abgesperrt.
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