Fliegende Fäuste auf der Autobahn:
Autofahrer bedrängen sich gegenseitig auf der A565 bei Bonn - GLC-Fahrer stoppt Kontrahenten auf der linken Spur und verprügelt ihn während des laufenden Verkehrs - Opfer kommt verletzt ins Krankenhaus
Kleinkind saß mit im Auto - Polizei verbietet die Weiterfahrt des Angreifers
Datum: Donnerstag, 20. März 2025, 16:30 Uhr
Ort: A565 bei Bonn, Nordrhein-Westfalen
(ch) Wilder Westen mitten im Rheinland. Am Donnerstagnachmittag kam es im Autobahndreieck Bonn Nordost zu einem gefährlichen Zwischenfall. Ein 38-jähriger Mercedes-GLC-Fahrer soll einen 56-jährigen C-Klasse-Fahrer auf der linken Spur der A565 ausgebremst und bis zum Stillstand gebracht haben. Anschließend attackierte er den Mann massiv mit Fäusten.
Zeugen alarmierten den Rettungsdienst, der den Verletzten in eine Klinik brachte. Nach ersten Ermittlungen hatten sich beide Beteiligten zuvor auf der Autobahn in Fahrtrichtung A59 gegenseitig bedrängt. Die Polizei beschlagnahmte vor Ort den Führerschein des Angreifers und untersagte ihm die Weiterfahrt. Seine 39-jährige Beifahrerin übernahm die Fahrt mit dem SUV. Laut Augenzeugen befand sich auch ein Kleinkind im Auto. Der Wagen des Geschädigten wurde zur Eigentumssicherung sichergestellt. Die Sperrmaßnahmen auf der Autobahn wurden nach anderthalb Stunden wieder aufgehoben. Gegen den 38-Jährigen wurde ein umfangreiches Verkehrsstrafverfahren eingeleitet.
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