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Sonntag, 19. Mai 2024, 18:00 Uhr
Bärenbach, Landkreis Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz
News-Nr.: 44361

Regenmassen bahnen sich Weg durch Bärenbach im Kreis Bad Kreuznach:
Starker Regen treibt Wasser von Feldern durch den Ort - Wasser schießt über Treppen und Hänge in Bebauung (on tape) - Anwohner versuchen sich zu schützen - Erdrutsch auf naher Bundesstraße - Fluss läuft quer über B41

Starkregen-Zelle stand laut Bürgermeister stundenlang über Kirner Land - Ausführliches Videomaterial von ersten Wassermassen bis zu den Aufräumarbeiten

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Datum: Sonntag, 19. Mai 2024, 18:00 Uhr

Ort: Bärenbach, Landkreis Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz

 

(jb) Das war zu viel: Starke Regenfälle in Bärenbach im Kreis Bad Kreuznach schwemmen am Sonntagabend Wasser in den Ort. Anwohner waren mit Blick auf die Überlflutungen im Saarland bereits in Hab-Acht-Stellung und versuchen die Wassermassen von ihren Häusern fernzuhalten.

Gegen 18:00 Uhr schwemmten Wassermassen von den Hängen am Ortsrand in den Ort in Tallage und über die nahe verlaufende Bundesstraße 41. Sie musste gesperrt werden.

Die Anwohner waren alarmiert und versuchten, ihre Häuser vor den Wassermassen zu schützen. „Es wurde plötzlich dunkel, dann begann es zu hageln. Innerhalb von Minuten war das Wasser so hoch, dass es in die Garage lief“, berichtete Robert Jos, ein Anwohner. „Wir hatten erst kürzlich einen Wasserschaden und waren noch nicht fertig mit dem Aufräumen.“

Die Feuerwehr verteilte Sandsäcke an strategischen Punkten, um das Wasser zu bändigen. Trotz dieser Maßnahmen gelang es dem Wasser, Straßen und Keller zu überfluten. Michael Ulrich, der seit 38 Jahren in Bärenbach wohnt, erklärte: „Die Straße war innerhalb einer halben Stunde komplett überflutet. So etwas habe ich noch nie erlebt.“

Bürgermeister Thomas Jung vom Kirner Land informierte, dass die Alarmierung gegen 16:51 Uhr erfolgte. „Eine Gewitterzelle stand nahezu unbeweglich über dem Ort und brachte große Wassermassen mit sich“, erklärte er. „Etwa 60 Keller sind vollgelaufen, und wir haben Unterstützung aus dem Landkreis und dem Nachbarkreis erhalten. Insgesamt sind etwa 200 Feuerwehrleute im Einsatz.“

In Kirn-Sulzbach, einem weiteren betroffenen Ortsteil, verwandelte sich die Kirner Straße in einen reißenden Fluss. Autos wurden die Straße hinuntergespült. „Hier sind die meisten Einsatzkräfte aktiv, um die Schäden zu beseitigen“, fügte Jung hinzu. Trotz der schweren Überflutungen gab es keine Personenschäden. „Die Bürger haben besonnen reagiert, und die Einsatzkräfte arbeiten unermüdlich daran, die Schäden zu bewältigen“, betonte der Bürgermeister.

 


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