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Mittwoch, 15. November 2023, 22:00 Uhr
St. Augustin, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen
News-Nr.: 43018

Historisches Kloster in Flammen:
Priesterseminar der Steyler Missionare brennt teils lichterloh - 67 (angehende) Priester und Nonnen können sich in Sicherheit bringen - Fünf Menschen verletzt in Krankenhäuser - Kloster ein Wahrzeichen der Stadt

Insgesamt 250 Einsatzkräfte versuchen ein Übergreifen der Flammen zu verhindern – 110 Jahre altes Gebäude schwer beschädigt - Töne mit Feuerwehr, Bürgermeister und Besitzer: „Es ist ein Stich ins Herz, wenn man das eigene Wahrzeichen brennen sieht.“

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Datum: Mittwoch, 15. November 2023, 22:00 Uhr

Ort: St. Augustin, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen

 

(ch) Es ist eines der Wahrzeichen der Stadt St. Augustin – nicht nur, weil es einst der Namensgeber war. Seit 1913 steht das Missionshaus St. Augustin mitten in der Stadt als prächtiger Bau, der einst als Heim für erholungsbedürftige Ordensangehörige diente und heute ein Priesterseminar ist. Umso größer war die Anspannung der rund 250 Einsatzkräfte, als sie am Abend zu eben diesem eindrucksvollen Bauwerk alarmiert wurden.

Aus noch ungeklärter Ursache war es im Dachstuhl, im Bereich der Studentenunterkünfte, zu einem Feuer gekommen. In dem alten Holz konnten sich die Flammen zunächst ungehindert ausbreiten. Die Feuerwehr löste Großalarm aus. Nicht nur aus der eigenen Stadt, sondern auch aus dem Umland eilten Einsatzkräfte herbei, um bei den Löscharbeiten zu unterstützen.

Diese gestalteten sich anfangs nicht leicht. Ein Innenangriff war aufgrund der Statik nicht möglich, sodass nur die Löscharbeiten über zwei Drehleitern erfolgen konnte. Mit einem großen Wassereinsatz schafften sie es, den prunkvollen Mittelbau des Klosters zu schützen und ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Doch das Seitenschiff wurde schwer beschädigt.

Anfangs war befürchtet worden, dass sich noch Menschen in dem Kloster aufhalten würden. Dies stimmte glücklicherweise nicht. Die 67 gemeldeten Personen fanden sich alle draußen. Allerdings hatten fünf von ihnen anscheinend so viel Rauch eingeatmet, dass die medizinisch betreut und leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht werden mussten.

Wie der Großbrand entstehen konnte, ist noch ungeklärt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.


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