DOMEYER - SAFTEY FIRST
brandenburg
Samstag, 18. November 2022, 0:00 Uhr
Rangsdorf und Blankenfelde-Mahlow, Landkreis Teltow-Fläming, Brandenburg
News-Nr.: 40786

„Wer jetzt noch keine Winterreifen drauf hat, sollte es spätestens heute machen“:
Temperaturen unter dem Gefrierpunkt machen Straßen rutschig und sorgen für längere Bremswege - Nicht alle Autofahrer sind bereits mit Winterreifen unterwegs - Scheiben teils nichts völlig von Eis befreit - Zwei Unfälle auf frostiger Fahrbahn

Auch vermeintliche Vorfahrtsverletzungen können nun aufgrund schlechterer Reaktionsmöglichkeiten zu Totalschäden führen - Kleines Guckloch auf vereister Scheibe reicht nicht aus (on tape) - Zweimal hohe Blechschäden auf Kreuzungen bei rutschiger Fahrbahn - ADAC-Abschleppdienst erklärt im Ton eindringlich, warum jetzt Winterreifenzeit ist

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Datum: Samstag, 18. November 2022, 0:00 Uhr

Ort: Rangsdorf und Blankenfelde-Mahlow, Landkreis Teltow-Fläming, Brandenburg

 

(ch) Sven Metzel hat in diesen Stunden sehr viel zu tun. Der Bergeprofi ist für den ADAC unterwegs und seit dem Wintereinbruch stark gefragt. „Normale Unfälle, Wetterunfälle und in den Graben gerutscht, was ja auch dem Wetter geschuldet ist. Da sind die Einsatzzeiten in der Zeit gerade schon höher“, sagt Metzel. Er ist heute Nacht wieder unterwegs und wurde zu einem Unfall bei Blankenfelde-Mahlow gerufen. Zwei Autos waren auf einer Kreuzung miteinander kollidiert. Der eine Wagen hatte ein Rotlicht übersehen, der andere schaffte es nicht mehr rechtzeitig zu bremsen. Auf den ersten Blick kein direkter Winterunfall, doch die Polizei hat bei dieser Witterung dennoch ein Auge für ein wichtiges Fahrzeugteil: die Reifen. Denn bei Temperaturen von unter 0 Grad Celsius ist auf Sommerreifen auch der Bremsweg bedeutend länger, sodass das es bei vermeintlich vermeidbaren Unfällen eben doch noch knallt.  Und noch ein zweiter Punkt fällt auf, der womöglich dazu beigetragen hat, dass die Ampel nicht gesehen wurde: Die Scheibe des einen Autos scheint nur halbherzig zur Hälfte vom Eis befreit worden zu sein. Lediglich ein kleines Guckloch ist entstanden. Zu wenig, um ausreichend Überblick zu haben. „Es heißt jetzt angemessen zu fahren, das Tempo runter zu drosseln und das gerade bei rutschigem Boden, wie wir ihn jetzt haben.“ Die Unfälle hätten sich nach dem Regen und den jetzigen Minustemperaturen gehäuft, da der Asphalt rutschig wird.

Das sieht man auch in Rangsdorf. In einem kleinen Wohngebiet mit schmalen Straßen hat es zeitgleich geknallt. Auch hier ist die Straße weiß am glitzern, das Wasser im Kreuzungsbereich gefroren. Auch hier war augenscheinlich mindestens ein Verkehrsteilnehmer nicht auf den vorgeschriebenen Winterreifen unterwegs. 

Bei beiden Unfällen gab es glücklicherweise keine Verletzten. Die Polizei prüft nun, ob die Unglücke auf Winterreifen vermeidbar gewesen wären. Sven Metzel hat hierzu nur eine Meinung: „Es heißt von O bis O, Oktober bis Ostern. Wer jetzt noch keine Winterreifen drauf hat, sollte sie sich spätestens heute drauf ziehen!“


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