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Mittwoch, 5. Oktober 2022, 14:00 Uhr
Harpstedt, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen
News-Nr.: 40493

Ersthelferinnen waren sofort zur Stelle:
Kleintransporter prallt aus ungeklärter Ursache frontal gegen Baum - Lebensgefährlich verletzter Fahrer wird massiv eingeklemmt - Zufällig vorbeikommende Rettungssanitäterin und Krankenschwester halten und helfen sofort

Feuerwehr benötigt eine halbe Stunde, um den Fahrer herauszuschneiden - Mann kommt per Rettungshubschrauber in Fachklinik - Einsatzkräfte kannten Verunfallten aus dem Ort - Feuerwehr zur großen Bedeutung von Ersthelfern: „Sie konnten direkt helfen. Auch wenn man sich nicht traut, an das Unfallfahrzeug zu gehen, ist es das Mindeste, den Notruf 112 zu wählen!“

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Datum: Mittwoch, 5. Oktober 2022, 14:00 Uhr

Ort: Harpstedt, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen

 

(ch) Es waren nur wenige Augenblicke vergangen, als zwei Frauen möglicherweise zu Lebensretterinnen wurden. Beide waren unabhängig voneinander auf einer Landstraße bei Harpstedt unterwegs, als sie auf eine Unfallstelle zu fuhren. Ein Mercedes Vito war aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt. Der Stamm drückte sich dabei tief in den Motorraum und klemmte den Fahrer insbesondere im Beinbereich ein.

Die Rettungssanitäterin sowie die Krankenschwester eilten dem Unfallopfer sofort zur Hilfe. Sie stabilisierten ihn so gut wie möglich und versorgten ihn bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Auch dort reichten sie sofort wichtige Gerätschaften an, sodass die alarmierten Retter sie um den Patienten kümmern konnten. „Es ist superwichtig, Erste Hilfe zu leisten“, betont daher auch Jannik Stiller, Sprecher der Feuerwehr: „Selbst, wenn man sich nicht traut, an das Unfallfahrzeug zu gehen, ist es das Mindeste, den Notruf 112 zu wählen.“

Die Feuerwehr brauchte über eine halbe Stunde, um den Eingeklemmten zu befreien. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Fachklinik geflogen. Seine lebensbedrohlichen Verletzungen wurden dort sofort versorgt und der circa 60 Jahre alte Mann notoperiert.

Für die Feuerwehr war es ein belastender Einsatz. Nicht nur, dass die Befreiung schwerverletzter Personen an für sich nicht schon herausfordernd wäre – viele der Helfer kannten das Opfer. Da es sich bei ihm um einen ortsansässigen Handwerker handelte, war er vielen Kräften der Feuerwehr gut bekannt. „Die Kräfte bekommen eine Betreuung, um intern darüber zu sprechen, was passiert ist und wie es ihnen geht“, erklärt Stiller. So gelinge es gut, das Geschehene zu verarbeiten.

 


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