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Samstag, 1. Oktober 2022, 16:00 Uhr
A1 bei Elsdorf, Landkreis Rotenburg (Wümme), Niedersachsen
News-Nr.: 40473

Massenkarambolage auf der A1:
Zehn Autos kollidieren aufgrund von Aquaplaning nach Starkregen - Insgesamt 25 Menschen werden verletzt - Feuerwehr muss zwei Eingeklemmte aus ihren Autos befreien - DRK baut Zelt für weitere Betreuung und zum Schutz vor weiteren Regenschauern auf (on tape) - Weiterer Unfall vermutlich durch Schaulustige auf der Gegenspur

A1 in Richtung Hamburg für längere Zeit voll gesperrt - Zwei Rettungshubschrauber im Einsatz - Autofahrer übersahen im Regen ein Stauende und prallten ineinander

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Datum: Samstag, 1. Oktober 2022, 16:00 Uhr

Ort: A1 bei Elsdorf, Landkreis Rotenburg (Wümme), Niedersachsen

 

(ch) Das Herbstwetter mit kräftigen Regenschauern hat am Samstagnachmittag auf der A1 eine schwere Massenkarmbolage ausgelöst. Zunächst war ein Autofahrer in Fahrtrichtung Hamburg auf der nassen Fahrbahn ins Schleudern gekommen und rutschte von der Straße. In der Folge kam es zu einem Rückstau. Aufgrund des Starkregens übersahen Autofahrer dann auf Höhe der Ausfahrt Elsfeld das dortige Stauende. Insgesamt zehn Fahrzeuge rauschten in einer und verkeilten sich teilweise.

Der Feuerwehr bot sich anfangs ein chaotisches Bild. „Wir haben zunächst gesichtet, wie viele Verletzte wir haben, um entsprechend Rettungskräfte nachzufordern“, berichtet Sprecher Tim Gerhard. Bei der Sichtung stellte sich heraus, dass insgesamt 25 Personen bei dem Massenunfall verletzt wurden. Am schlimmsten traf es die Insassen eines Familienvans. Hier wurden zwei Menschen eingeklemmt und mussten durch die Feuerwehr befreit werden. Während das DRK Zelte zur Betreuung aufbauten, landeten zwei Hubschrauber auf der gesperrten Autobahn. Sie brachten zwei Schwerverletzte, darunter eine schwangere Frau, in Fachkliniken zur weiteren Versorgung. Die übrigen Personen sollen nach jetzigem Kenntnisstand leicht verletzt sein. Sie wurden von insgesamt 15 Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Während der laufenden Unfallaufnahme kam es vermutlich aufgrund von Schaulustigen zu einem weiteren Unglück in der Gegenrichtung. Ein Senior hatte hier sein Fahrzeug massiv verlangsamt. Ein nachfolgender Transporterfahrer übersah dies und fuhr auf das Anhängergespann auf. Der ältere Herr wurde hierbei leicht verletzt, sein Hund wurde vom DRK betreut. Die Einsatzkräfte vermuten, dass Ablenkung die Ursache dafür war, dass die Fahrer hier miteinander kollidierten. Der Verkehr konnte hier jedoch nach einer kurzen Sperre zumindest einspurig weiterfließen.

Anders als in Richtung Hamburg. Hier blieb die Autobahn bis in die späten Abendstunden hinein voll gesperrt. Die Polizei musste eine aufwändige Unfallaufnahme durchführen, ehe die Unfallwracks von Abschleppern aus der Region geborgen werden konnten. Der Gesamtschaden wird auf 100.000 Euro geschätzt.

 


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