DOMEYER - SAFTEY FIRST
niedersachsen
Mittwoch, 3. August 2022, 11 Uhr
Rastede, Landkreis Ammerland, Niedersachsen
News-Nr.: 40099

Fataler Fehler an Bahnübergang:
Lkw wird von voll besetzter Regionalbahn nach Wilhelmshaven erfasst - Fahrer stirbt in völlig zerfetztem Lastwagen - über 200 Fahrgäste im Zug müssen durch Helfer betreut werden, 50 davon werden schwer traumatisiert - Bahnübergangsposten sollten eigentlich den Übergang wegen defekter Schranken manuell sperren

Großaufgebot an Rettungskräften kümmert sich um die teils schwer traumatisierten Fahrgäste - viele wollten den Tag mit dem 9-Euro-Ticket an der Nordsee verbringen - Fahrer war wohl völlig arglos, da Schranken offen standen - O-Töne mit Polizei und Rettungskräften - Drohnenbilder vom Unfallort

Bildergalerie vorhanden

Datum: Mittwoch, 3. August 2022, 11 Uhr

Ort: Rastede, Landkreis Ammerland, Niedersachsen

 

(sg) Offenbar ein Fehler bei der Absicherung eines Bahnübergangs sorgte am Mittwochmittag für eine folgenschwere Kollision am Bahnübergang Liethe in Rastede: Der Fahrer eines Lastwagens überfährt die Schienen während auf der Bahnstrecke Wilhelmshaven - Oldenburg ein Regionalzug der Nordwestbahn mit hoher Geschwindigkeit nahte. Eigentlich sollten wegen defekter Schranken drei Mitarbeiter der Bahn diesen Übergang manuell sperren. Doch anscheinend waren die sogenannten Sicherungsposten nicht wie vorgesehen zur Stelle.

Der Zug rammte daher den Lastwagen mit hoher Geschwindigkeit, wodurch dieser etliche Meter weit mitgeschleift und völlig zerfetzt wurde. Der Fahrer wird aus dem Wrack geschleudert und stirbt.

In dem Zug befanden sich über 200 Leute, von denen über 50 intensiver durch die Helfer versorgt werden mussten, weil sie überwiegend akute psychische Trauma erlitten hatten. Der Großteil der Bahnreisenden wollte wohl mit dem 9-Euro-Ticket an die Nordsee und dort eigentlich einen schönen Strandtag verbringen.

Alle verfügbaren Rettungskräfte aus dem gesamten Umkreis wurden daraufhin aktiviert, um die zahlreichen Betroffenen versorgen und betreuen zu können. 80 Feuerwehrkräfte aus der gesamten Umgebung, 60 Kräfte des Rettungsdienstes und zahlreihe Polizeieinheiten kamen vor Ort zum Einsatz.

Warum die Sicherungsposten offenbar nicht auf ihren Plätzen waren und den Lkw-Fahrer am Überfahren des Bahnübergangs hinderten, ist noch unklar. Vor Ort waren zumindest zuvor drei Mitarbeiter der Bahn mit diesem Auftrag beobachtet worden. Eventuell wurden sie über den herannahenden Zug nicht informiert.

 


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