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brandenburg
Samstag, 30. Juli 2022, 10:00 Uhr
Falkenberg/Elster, Landkreis Elbe-Elster, Brandenburg
News-Nr.: 40074

Gluthitze steckt noch im Waldboden:
Weiterhin bekämpfen 250 Einsatzkräfte auf 500 Hektar den Waldbrand in Brandenburg - Glutnester von bis zu 180 Grad erschweren die Löscharbeiten - Schneisen im Waldstück sollen bei erneutem Aufflammen eine Ausbreitung verhindern - Anwohner bedanken sich mit Schildern bei Helfern

Insgesamt 850 Hektar seit Montag betroffen - Am Sonntag soll nach dann sieben Tagen über eine Aufhebung der Großschadenslage entschieden werden – Landrat dankt Helfern für ihren Einsatz und der Bevölkerung für ihr Verständnis – Umfangreiche Töne zur aktuellen Sachlage

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Datum: Samstag, 30. Juli 2022, 10:00 Uhr

Ort: Falkenberg/Elster, Landkreis Elbe-Elster, Brandenburg

 

(ch) Es sind nunmehr sechs Tage vergangen, seitdem die verheerenden Waldbrände im Süden von Brandenburg und Norden von Sachsen ausgebrochen sind. Seit dem Donnerstag sind die Flammen soweit unter Kontrolle, dass eine weitere Ausbreitung über die betroffenen 850 Hektar hinaus gestoppt werden konnte. Doch auch wenn die großen Flammen gelöscht sind, schlummert die Gefahr im Untergrund. Denn der Boden ist durch die Glutnester immer noch 40 bis 180 Grad heiß. Jederzeit können bei aufkommendem Wind so wieder neue Brandherde entstehen, die es sofort zu bekämpfen gilt.

Daher sind auch am Samstag noch 250 Kräfte im Einsatz, um auf einer Fläche von 500 Hektarn die Glutnester zu löschen. Dabei wird weiterhin schweres Gerät eingesetzt. Räumpanzer schlagen Schneisen durch den Wald, auf denen die Tanklöschfahrzeuge zu den Brandstellen fahren können. Aus der Luft wird das Gebiet immer wieder auf neue Rauchwolken überprüft.

Der Landrat des Kreises kündigte am Samstag an, sollte sich die Situation weiter entspannen, dann soll am Sonntag darüber entschieden werden, die Großschadenslage zu beenden. Das würde bedeuten, dass fortan die weitere Bekämpfung wieder in den Händen der örtlichen Feuerwehren des Kreises liegt. Zuletzt waren Feuerwehren aus ganz Brandenburg angerückt, um zu unterstützen. Landrat und Bürgermeister bedankten sich bei den zahlreichen Kräften, die vor Ort waren und im aufopferungsvollen sowie gefährlichen Einsatz alles gaben, um die Feuersbrunst zu stoppen. Aber auch die Bevölkerung habe großen Anteil an dem jetzigen Erfolg. „Man bekommt schon Gänsehaut, wenn man die Straße langfährt und die Schilder sieht mit ‚Danke liebe Kameraden für euren Einsatz‘“, sagt etwa Bürgermeister Herold Quick.


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