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Samstag, 23. Juli 2022, 23:30 Uhr
Gammertingen, Landkreis Sigmaringen, Baden-Württemberg
News-Nr.: 40016

Große Hochzeitsfeier endet im Inferno:
Unternehmer feiert riesiges Hochzeitsfest auf Gelände seines Reifengroßhandels - nach Feuerwerk steht Reifenlager in Flammen - über 300 Einsatzkräfte im Großeinsatz und Millionenschaden

15 Verletzte, davon vier zur stationären Behandlung in Krankenhäuser eingeliefert - riesige Rauchentwicklung - Feuerwehr nimmt Luftmessungen vor und warnt die Bevölkerung - Unternehmer feierte seine fünfte Hochzeit mit prominenten Künstlern, zahlreichen Gästen aus Politik und Gesellschaft und seinen Geschäftspartnern - umfangreiche O-Töne mit Feuerwehr und Bürgermeister

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Datum: Samstag, 23. Juli 2022, 23:30 Uhr

Ort: Gammertingen, Landkreis Sigmaringen, Baden-Württemberg

 

(sg) Eigentlich wollte der örtlich bekannte Großunternehmer seine bereits fünfte Hochzeit ausgelassen mit seiner Familie, zahlreichen Gästen aus Politik und Gesellschaft und seinen Geschäftspartnern ausgelassen feiern, doch das Fest endete in einer Katastrophe:

„Es ist das eingetreten, was wir hofften, dass es nie passiert“, äußert Bürgermeister Holger Jerg schockiert. Das Stadtoberhaupt von Gammertingen war selbst unter den Hochzeitsgästen und schildert, dass nach dem Feuerwerk plötzlich Gäste ein kleines Feuer entdeckten. Trotzt sofortigem Einsatz der anwesenden Brandsicherheitswache der Feuerwehr breitete sich der Brand rasend schnell aus und erfasste neben großen Flächen des Außenlagers schnell auch mehrere Gebäude und parkende Fahrzeuge.

Schon bald stand ein riesiger Rauchpilz über dem Firmengelände des Großhandels Reifen Göggel und meterhohe Flammen schlugen in den Nachthimmel. Die Hochzeitsgesellschaft wurde unterdessen evakuiert und mit Bussen abtransportiert. Insgesamt elf Personen erlitten eine Rauchvergiftung und mussten vor Ort vom Rettungsdienst betreut werden. Vier Patienten wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht.

Über 300 Einsatzkräfte kämpften die ganze Nacht gegen das Flammeninferno. Dabei bereitete die Löschwasserknappheit trotzt zahlreiche auf dem Gelände vorhandener Wasserspeicher der Einsatzleitung einige Probleme. Sogar Landwirte mussten aushelfen und mit großen Wasserfässern das kühlende Nass herbeischaffen. Auch wurden unzählige lange Schlauchleitungen verlegt, um Löschwasser zu der riesigen Brandstelle zu fördern.

Unterdessen wurden durch Spezialeinheiten der Feuerwehr Luftmessungen durchgeführt, deren Ergebnisse aber noch nicht vorlagen. Angesichts des riesigen tiefschwarzen Rauchpilzes über der Einsatzstelle wurde aber vorsichtshalber die Bevölkerung gewarnt.

Der Einsatz wird wohl noch einige Zeit andauern, zumal eine betroffene Halle bereits eingestürzt ist und die Löscheinheiten daher kaum an den darin lodernden Brand herankommen.

Der Schaden ist noch nicht abzusehen, wird aber vermutlich im Millionenbereich liegen. Ob das Feuerwerk nun tatsächlich Ursache für diesen Großbrand ist, wollten weder Feuerwehr noch Polizei bestätigen und verwiesen auf Ermittlungen durch Brandsachverständige.

 


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