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Montag, 27. Juni 2022, 15:00 Uhr
Neu-Ulm, Landkreis Neu-Ulm, Bayern
News-Nr.: 39814

Qualmende „Falschparkerin“ setzt Halle in Brand:
Auto fängt während der Fahrt Feuer - Fahrerin wird panisch und stellt Wagen ausgerechnet vor Lagerhalle ab - Flammen greifen auf Gebäude über und setzt komplettes Hallendach in Brand

Fahrerin kann sich mit siebenjähriger Enkeltochter in Sicherheit bringen, macht in ihrem Schrecken aber sonst fast alles falsch, was man falsch machen konnte - Feuerwehr kann Brand trotz unmittelbarer Nähe der Wache zum Einsatzort nicht verhindern - Kräfte müssen mit Bagger Dach einreißen, um an die Flammen zu kommen

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Datum: Montag, 27. Juni 2022, 15:00 Uhr

Ort: Neu-Ulm, Landkreis Neu-Ulm, Bayern

 

(ch) Als ein wahrer Pechmontag bleibt der 27. Juni für eine Autofahrerin in Neu-Ulm in Erinnerung. Und nicht nur für sie. Am Montagnachmittag war sie mit ihrem Kleinwagen auf einer Hauptverkehrsstraße unterwegs. Als sie Rauch in ihrem Fahrzeug bemerkte, wendete sie den Wagen, um zurückzufahren. Doch die Qualmentwicklung wurde so stark, dass sie einen Ort suchte, um ihren Ehemann zu verständigen. 

Als „idealen“ Parkplatz machte sie den Innenhof eines Gewerbebetriebs aus. Sie stellte den Wagen unter dem Hallendach ab, schnappte sich ihre sieben Jahre alte Enkeltochter und rief ihren Mann an. Noch während des Telefonats verwandelte sich der Rauch jedoch in Flammen, die rasend schnell auf das gesamte Fahrzeug übergriffen. Die Frau rief sofort die Feuerwehr, die keine 800 Meter entfernt ihre Wache hat. „Wir wurden alarmiert zum Pkw-Brand an einem Gebäude“, erklärte Einsatzleiter Jochen Köller. „Beim Eintreffen stand der Wagen in Vollbrand und das Dach des Gebäudes begann zu brennen.“

Sofort starteten die Einsatzkräfte mit dem Löschen, doch die Bauweise der Halle, bestehend aus einem Hohlraum im Dachbereich, machte die Arbeit schwierig. Dichter Rauch quoll aus dem Dach, wo sich das Feuer immer weiter ausbreitete. „Wir kommen weder von unten noch von oben an den Brandherd“, resümierte Köller. Erst, als sie mit Baggern das Dach einrissen, konnten sie beginnen, die Flammen zu ersticken. Aufgrund der dichten Rauchentwicklung und den hohen Temperaturen war ein enormer Kräfteeinsatz notwendig, der zahlreiche Feuerwehrleute band. Anwohner wurden zudem aufgefordert, die Fenster zu schließen.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, wobei ein technischer Defekt als wahrscheinliche Brandursache gilt. Verletzt wurden die Frau und ihr Enkelkind zum Glück nicht. Doch sowohl der Schaden als auch das schlechte Gewissen sind hoch. Denn hätte sie den Wagen einfach an der Straße gestoppt, wäre dieser Großeinsatz der Feuerwehr vermutlich verhindert worden.


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