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Mittwoch, 2. März 2022, 5 Uhr
Ganderkesee, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen
News-Nr.: 38928

Hilfe aus Niedersachsen am Ziel eingetroffen:
Erster Transport der privaten Hilfsinitiative für Kriegsflüchtlinge nach langer Fahrt am Ziel in Polen - Helfer in Ganderkesee von Hilfsbereitschaft überwältigt - Initiatoren wollen sich auch selbst ein Bild vom Bedarf vor Ort machen, um weitere Lkw gezielt entsenden zu können

Unser Kamerateam hat den Hilfstransport von der Abfahrt bis an die polnisch-ukrainische Grenze begleitet - Getränke, Lebensmittel, Kleidung und weitere nützliche Dinge für geflüchtete Ukrainer an Bord - viele Familien kommen nur mit einer kleinen Tasche über die Grenze und mussten alles im Kriegsgebiet zurücklassen

Bildergalerie vorhanden

Datum: Mittwoch, 2. März 2022, 5 Uhr

Ort: Ganderkesee, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen

 

(sg) Jetzt geht es endlich los: In der Nacht zu Mittwoch starteten Andreas Lange und seine Mitstreiter mit einem ersten Transport vom niedersächsischen Ganderkesee zur Ukrainisch-Polnischen Grenze. Ihr Ziel ist ein Flüchtlingscamp, in dem tausende vor dem unmenschlichen Angriffskrieg der Russen auf ihr Land geflüchtete ukrainische Familien untergekommen sind. An Bord der beiden Lkw sind Lebensmittel, Kleidung aber auch Spielzeug für die vielen Kinder, die alles auf der Flucht vor den anrückenden Truppen Putins zurücklassen mussten.

Zum Glück war die Hilfsbereitschaft in Deutschland so groß, dass bereits in Kürze weitere Lastwagen folgend werden. „Es ist unfassbar, wie viel die Leute gekauft und vorbeigebracht haben“, berichtet Andreas Lange, der die private Hilfsaktion mitorganisiert hat. Nun fahren er und einige Mitstreiter mit der ersten Fuhre zunächst auch einmal zu den Flüchtlingscamps, um auch vor Ort zu klären, was besonders benötigt wird, um diese Sachen dann bei weiteren Fuhren gezielt anliefern zu können.

Zahlreiche Privatpersonen hatten zu Beginn der Woche riesige Mengen an Lebensmitteln, Kleidung und anderen nützlichen Dingen gespendet. Aber auch Firmen aus der Region beteiligten sich. So überließ etwa ein Getränkehersteller der Aktion mehrere Paletten Mineralwasser und eine Wellpappenfabrik hunderte Kartons, um die Waren zu verstauen. Ein Ende der Hilfsaktion ist also noch nicht in Sicht.

Am Mittwochabend erreichte der Konvoi schließlich das Ziel im polnischen Rejowiek. Die Ankunft hatte sich etwas verzögert, da sich die Lastwagen aus Ganderkesee einem größeren Konvoi des DRK angeschlossen hatten. Die Hilfsgüter wurden mit Unterstützung von freiwilligen Feuerwehrleuten aus Polen entladen und in eine Halle gebracht. Hier wurde den Organisatoren Lange und Heinrich erstmals das Leid der Menschen aus der Ukraine komplett deutlich: In der Halle schliefen zahlreiche Geflüchtete neben den bereits abgegebenen Hilfsgütern.

 


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