Ihre Werbung auf Nonstopnews.de
niedersachsen
Montag, 24. Januar 2022, ca. 03:00 Uhr
Holtland, Landkreis Leer, Niedersachsen
News-Nr.: 38519

Scherben fliegen bis zu 40 Meter weit:
Unbekannte sprengen Geldautomat in Raiffeisenbankfiliale -Täter flüchtig

Hoher Sachschaden - Höhe der Beute unklar - Experten des LKA sollen am Morgen genauere Untersuchungen aufnehmen

Bildergalerie vorhanden

Datum: Montag, 24. Januar 2022, ca. 03:00 Uhr

Ort: Holtland, Landkreis Leer, Niedersachsen

 

(ah) Die Explosion war so heftig, dass die Scherben teilweise etwa 40 Meter weit flogen: Unbekannte haben in der Nacht zum Montag einen Geldautomaten in einer Raiffeisenbankfliliale in Holtland im Landkreis Leer gesprengt. Die Täter flüchteten anschließend; größere Fahndungsmaßnahmen wurden eingeleitet.

Nachbarn hatten einen lauten Knall gehört und die Feuerwehr verständigt. Durch  die Explosion entstand hoher Sachschaden an dem Gebäude. Zur Höhe der Beute gibt es bislang noch keine Angaben. Die Filiale konnte zunächst nicht betreten werden, da unklar war, ob sich nich Sprengstoff im Inneren befindet. Experten des Landeskriminalamt wurden angefordert, um am Morgen weitere Untersuchungen vorzunehmen.

In der Region gab es in den vergangen Wochen mehrere Automatensprengungen. Ob ein Zusammenhang zwischen den Vorfälen besteht, muss nun ermittelt werden.

 

In einer Pressemitteilung am Dienstag gab die Polizei weitere Details bekannt. Darin heißt es:

Nach bisherigen Ermittlungen und Befragungen von Zeugen kann gesagt werden, dass die Polizei Leer insgesamt von dem Wirken drei verdächtiger Personen ausgeht, von denen sich zwei Personen mit dunklen Reisetaschen zwecks direkter Tatausführung im betroffenen Gebäude aufgehalten haben. Diese Personen führten eine Explosion herbei, welche zur Zerstörung des Geldautomaten und der Zugriffsmöglichkeit auf gelagertes Bargeld führte. Der genaue Hergang, sowie die Beschaffenheit der verwendeten explosiven Stoffe, ist derzeit noch Gegenstand von polizeilichen Ermittlungen. Bei dem genutzten Fluchtfahrzeug könnte es sich nach ersten Erkenntnissen um einen dunklen Pkw Audi gehandelt haben. Nach der Tat, bei welcher nach erstem Stand eine fünfstellige Geldsumme erbeutet wurde, flüchteten die unbekannten Täter zunächst über die A 28 weiter über die A31 durch den Emstunnel in Fahrtrichtung Oberhausen. Nach dem Emstunnel verliert sich die Spur der Täter. An dem tatbetroffenen Gebäude entstand durch die herbeigeführte Explosion hoher Sachschaden, welcher aber erst nach Betrachtung durch einen Gutachter beziffert werden kann. Da das Gebäude nicht bewohnt ist, kamen keine Personen zu Schaden. Die Polizei hat eine intensive Tatortaufnahme durchgeführt und umfangreiche Ermittlungen eingeleitet. Diese dauern bis auf Weiteres an.


Videobericht zur MeldungVideobericht zur Meldung:

Wichtiger Hinweis: Die Anforderung von Video- und Bildmaterial ist Redaktionen von Fernsehanstalten und Printmedien vorbehalten. Auf Anfrage können am jeweiligen Geschehen beteiligte Einsatzkräfte, die bei uns registriert sind, TV-Material zu internen, nichtöffentlichen Zwecken anfordern. Die Entscheidung über diese außerredaktionelle Bereitstellung obliegt der Berücksichtigung des Schutzes von Persönlichkeitsrechten der Betroffenen im jeweiligen Fall. Wir bitten um Verständnis.
Sehr geehrter Kunde,

wir möchten ihnen unsere Agenturinhalte ohne störende Werbebotschaften darstellen.

Bitte nutzen Sie dazu in Zukunft unser b2b-Portal unter

www.nonstopmedia.de.

Ihre Zugangsdaten bleiben gleich, sie werden nach Login auf der dortigen Seite sofort auf die bekannten Inhalte von NonstopNews weitergeleitet - werbefrei.

Diesen Hinweis ausblenden.