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schleswig_holstein
Sonntag, 23. Januar 2022, 20:40 Uhr
Zarnekai, Ostholstein, Schleswig-Holstein
News-Nr.: 38517

Großfeuer an der Ostsee:
Lagerhalle von Segel-Legenden Sach brennt bis auf die Grundmauern nieder - Feuerwehr gelingt es nebenstehende Gebäude zu schützen

Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen

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Datum: Sonntag, 23. Januar 2022, 20:40 Uhr

Ort: Zarnekai, Ostholstein, Schleswig-Holstein

 

(fp) Großalarm am Sonntagabend in der Gemeinde Süsel an der Ostsee: In Zarnekau brannte eine etwa 500 Quadratmeter große Lagerhalle der bekannten Segelbrüder Sach in voller Ausdehnung. Die Feuerwehr konnte durch einen massiven Wassereinsatz und über 60 Einsatzkräften andere Gebäude vor dem starken Funkenflug schützen. Zahlreiche Notrufe gingen am Sonntagabend bei der Leitstelle in Bad Oldesloe ein.  Beim Eintreffen vom Einsatzleiter und Gemeindewehrführer Rolf Möller schossen bereits Flammen durch das Dach. Rasend schnell breitete sich das Feuer aus und es kam zu einem starken Funkenflug. Sofort wurden weitere Feuerwehren zur Einsatzstelle alarmiert. „Wir mussten uns auf den Schutz der anderen Gebäude konzentrieren“, sagte Rolf Möller. So baute die Feuerwehr eine Wasserwand und zusätzlich einen Wasserwerfer auf, um den Funkenflug in Schach zu halten. Das Feuer war so stark, dass nach kurzer Zeit erste Teile vom Dachstuhl der Lagerhalle einstürzten. Immer wieder verstärkte dies den Funkenflug, als Teile zu Boden stürzten. Die Feuerwehr konnte die umstehenden Gebäude schützen. „Wir haben mit der Wasserversorgung keine Probleme gehabt“, zeigte sich Möller erleichtert. Auch durch einen nahegelegenen Teich wurde das Wasser zu den Fahrzeugen gepumpt. Im weiteren Verlauf brannte die Lagerhalle dann kontrolliert ab. Erst dann konnten die Einsatzkräfte unter Atemschutz mit dem Löschen der Lagerhalle beginnen. Ein Bagger wurde ebenfalls eingesetzt, um beim Löschen der Glutnester zu helfen. Laut Feuerwehr soll die Lagerhalle der Segelbrüder Sach gehören. Bereits vor vier Jahren brannte eine andere Halle im Dorf der beiden Brüder. Die Polizei hat nun die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Bei dem Einsatz wurde laut Feuerwehr niemand verletzt. Die Feuerwehr war mit etwa 60 Einsatzkräften und dem stellvertretenen Kreisbrandmeister Lars Wellmann vor Ort, ebenfalls die Polizei und der Rettungsdienst mit der Betreuungsgruppe vom DRK Süsel und Neustadt.


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