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Sonntag, 9. Januar 2022, 4 Uhr
Lutzhorn, Kreis Pinneberg, Schleswig-Holstein / Niedersachen
News-Nr.: 38386

„Wir schenken ihnen ein neues Leben als Haustier“:
Verein rettet Legehennen vor dem sicheren Tod - Helfer übernehmen Hühner in heimische Gärten und Höfe und schenken ihnen so ein neues Leben nach 1 - 1,5 Jahren Intensivhaltung in Massenställen - einige Hühner finden neues Zuhause bei Familie Walberg in Schleswig-Holstein

Umfangreiche reportagenartige Begleitung der Aktion in Niedersachen - Verein holt über 800 Hennen bei Landwirt ab und verteilt sie an Privatleute - kranke Tiere werden aufwändig gesund gepflegt - Hamburger Grünen-Abgeordnete unterstützt das Projekt und ist erstmals bei Abholaktion dabei - umfangreiche O-Töne mit Helfern und dem Landwirt - Nachdreh bei Familie Walberg in Schleswig-Holstein, wo einige Tiere Unterschlupf fanden

Bildergalerie vorhanden

Datum: Sonntag, 9. Januar 2022, 4 Uhr

Ort: Lutzhorn, Kreis Pinneberg, Schleswig-Holstein / Niedersachen

 

(sg) Insgesamt zehn Hühner - allesamt ehemalige Bewohner einer Massenlegebatterie - haben bei Familie Walberg im beschaulichen Lutzhorn in Schleswig-Holstein eine Chance auf ein zweites artgerechtes Leben erhalten. Da vor einiger Zeit drei von Ihnen leider verstorben sind, wollten Fabian und Ina Wallberg nun eine erneute Aktion des Vereins „Rettet das Huhn e.V.“ nutzen, um ihren kleinen Tierbestand auf dem kleinen Hof wieder aufzufüllen.

Mitten in der Nacht trafen sich dazu dutzende Tierfreunde auf dem Bauernhof von Udo K. irgendwo in Niedersachsen. Die nächtliche Aktion ist von Nöten, um die Tiere nicht unnötig zu stressen. Denn Aufregung ist es für die diesmal geretteten 810 Hühner allemal. Sie sind am Ende ihrer Legehennen-Karriere angekommen, da sie, wie Landwirt K. erläutert, nicht mehr ökonomisch lohnenswert in der Eierproduktion sind. Normalerweise werden solche Tiere dann zu tausenden getötet und in Schlachthöfen zu Hühnerinstantsuppen oder Brühwürfeln verarbeitet, wie eine der Vereinsmitglieder erklärt. Doch die Mitglieder des Vereins haben sich zur Aufgabe gemacht, solchen Tieren ein neues Leben und eine neue Heimat bei privaten Tierhaltern zu ermöglichen. Daher werden nun die Tiere vorsichtig nacheinander aus ihrem Massenstall geholt, noch vor Ort untersucht und dann auf die zahlreichen bereitstehenden Transportboxen verteilt.

Unter ihnen sind auch die Tiere für Familie Walberg. Sie werden nun zu einem Treffpunkt gebracht, wo die neuen Tierbesitzer sie am Morgen übernehmen können.

Beobachtet wird die ganze Aktion auch von Lisa Maria Otte. Die junge Politikerin sitzt für die Grünen in der Hamburger Bürgerschaft und setzt sich sehr für den Tierschutz ein: „Ich mache heute hier bei der Hühnerrettung mit, weil man gute Politik nicht am Schreibtisch machen kann“, erklärt die engagierte Hamburgerin und trägt eines der Hühner, das eine Verletzung am Fuß hat zu der bereitstehenden Tierärztin. Noch vor Ort werden die meisten Tiere zumindest notdürftig versorgt. Einige müssen in sogenannte Pflegestationen, wo sie von erfahrenen Vereinsmitgliedern und Helfern aufgepäppelt und wieder gesundgepflegt werden, bevor auch sie an interessierte Tierhalter weitervermittelt werden können.

Nach gut einer Stunde ist die Aktion vorüber. Bauer und Tierretter sind gleichermaßen Zufrieden, denn, so auch der Landwirt ist mit der aktuellen Situation in der Massentierhaltung und der frühen Aussonderung der Tiere keineswegs zufrieden: „Mir geht es darum, dass die Tiere nicht am Schlachthof enden“, so Udo K., „Ich mache das jetzt schon seit acht Jahren und habe heute wieder 810 Tiere vor dem Schlachthof gerettet“, erklärt er am frühen Morgen recht zufrieden.

Und bei Familie Walberg haben sich die drei neuen Hofbewohner am Sonntagmorgen schon ein wenig eingewöhnt. Zusammen mit anderen Kindern des Hofes dürften die Töchter Emmy (10) und Julie (6) die drei Neuankömmlinge vorsichtig im Stall der Familie aus der Transportbox lassen. Mit etwas Körnerfutter versuchen sie anschließend, die noch etwas verängstigten Tiere aus ihrer schnell eingenommenen Deckung unter einem Brett hervorzulocken. „Ich wollte schon immer Tiere als Freunde haben“, erklärt die zehnjährige Emmy, „Sie sahen ja am Anfang wie Zombies aus, aber sie wurden von Tag zu Tag schöner!“.


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