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Dienstag, 14. Dezember 2021, ca. 04:15 Uhr
Ulm, Baden-Württemberg
News-Nr.: 38181

Tödlicher Brand in der Ulmer Weststadt:
Wohnung im 2. Obergeschoss von Mehrfamilienhaus gerät in Brand - Feuer weitet sich auf Dachgeschosswohnungen und Dachbereich aus - Ein Mann kann nur noch tot geborgen werden, zwei weitere Bewohner und ein Ersthelfer müssen mit teils schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden

Eine Bewohnerin muss vom Rettungsdienst wiederbelebt werden - Feuerwehr kann zwölf Personen unverletzt aus dem Haus retten - Weitere Bewohner zunächst in Feuerwehrbus betreut, Notfallseelsorger vor Ort - Brandursache unklar

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Datum: Dienstag, 14. Dezember 2021, ca. 04:15 Uhr

Ort: Ulm, Baden-Württemberg

 

(ah) Folgenschwerer Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Ulmer Weststadt: Am frühen Dienstagmorgen kam es zu einem Brand in einer Wohnung im 2. Obergeschoss des Hauses, der sich in der Folge rasch bis in die Dachgeschosswohnungen und den Dachbereich ausweitete, sowie für eine starke Verqualmung des Treppenhauses sorgte.

Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an, und begann sofort mit der Menschenrettung und der Brandbekämpfung. Ein Bewohner stand im rückwärtigen Bereich des Gebäudes am Fenster einer Dachgeschosswohnung und rief um Hilfe. Er konnte mit einer Drehleiter gerettet werden. Weitere Feuerwehrkräfte gingen ins Innere vor, um die Wohnungen nach weiteren Personen zu durchsuchen. In der Brandwohnung im 2. Obergeschoss sowie in beiden Dachgeschosswohnungen fanden die Retter jeweils eine Person vor und brachten sie sofort ins Freie. Für den 65-Jährigen, der aus der ausgebrannten Wohnung geholt wurde, kam jedoch jede Hilfe zu spät; er verstarb noch vor Ort. Eine Bewohnerin einer Dachgeschosswohnung musste von Rettungskräften wiederbelebt werden und wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die Gerettete aus der anderen Dachgeschosswohung, sowie ein Ersthelfer, der ins verqualmte Innere geeilt war, erlitten ebenfalls so schwere Rauchgasvergiftungen, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden mussten.

Zwölf weitere Bewohner aus den unteren Wohnungen konnten unverletzt ins Freie gebracht werden. Sie wurden zunächst in einem bereitgestellten Feuerwehrbus versorgt; auch Notfallseelsorger waren vor Ort. Das Haus ist zunächst unbewohnbar und wird nun belüftet, so dass zumindest die unteren Wohnungen zeitnah wieder genutzt werden können.

Während des Einsatzes musste die Straße an der Unfallstelle voll gesperrt werden, Es kam zu Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr; auch mehrere Buslinien mussten umgeleitet werden. Die Brandursache ist noch unklar. Entsprechende Ermittlungen der Polizei laufen.

 

 


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