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Sonntag, 15. Oktober 2021
Meerbusch, Rheinkreis-Neuss, Nordrhein-Westfalen
News-Nr.: 37750

Kleiner Brand mit großer Wirkung:
Nächtlicher Kellerbrand in Villa sorgt für gefährliche Reaktion von dort gelagertem Pflanzenschutzmittel - 14 Feuerwehrleute und vier Bewohner kommen ins Krankenhaus - stundenlanger Einsatz von Spezialeinheiten folgt

Pflanzenschutzmittel reagierte nach dem Brand offenbar mit Löschwasser und Umgebungsluft und setzte gefährliche Dämpfe frei - Spezialeinheiten für Gefahrstoffeinsätze unter anderem aus Köln und Dortmund im Einsatz - Gefahrstoff muss durch Spezialfirma aufwändig entsorgt werden

Bildergalerie vorhanden

Datum: Sonntag, 15. Oktober 2021

Ort: Meerbusch, Rheinkreis-Neuss, Nordrhein-Westfalen

 

(sg) Eigentlich war der Kellerbrand in einer Villa im Meerbuscher Stadtteil Büderich in der Nacht zu Sonntag recht schnell gelöscht. Die Feuerwehr war bereits einige Zeit wieder abgerückt, als der Hausbesitzer sich nochmals über Notruf meldete und seltsame Geräusche aus dem Keller meldete.

Eine genauere Erkundung ergab, dass dort nach dem Brand zunächst unbekannte Gefahrstoffe reagierten. Was folgte, war ein stundenlanger Großeinsatz mit über 100 Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Spezialkräften.

Eine erste Erkundung ergab, dass im Keller wohl phosphorhaltiges Pflanzenschutzmittel nach dem Brand mit Löschwasser und der Umgebungsluft begonnen hatte zu reagieren und sich so giftige Dämpfe bildeten. Vorsichtshalber kamen 14 Feuerwehrleute, die beim ersten Einsatz in Kontakt mit den Dämpfen gekommen sein könnten, sowie vier Hausbewohner in ein Krankenhaus. Sie wiesen aber keine Vergiftungserscheinungen auf und wurden nur zur Beobachtung in ärztliche Obhut verbracht.

Unterdessen erreichten nach und nach Spezialkräfte für Gefahrstoffeinsätze, darunter auch eine Katastrophenschutzeinheit des Bundes aus Köln und Dortmund, die Einsatzstelle. Gemeinsam untersuchten die Fachleute die vorhandenen Stoffe und entschieden letztendlich, dass diese durch ein Spezialunternehmen zur Vernichtung abtransportiert werden müssen. Der Einsatz war erst am späten Nachmittag beendet. Gefahr für die Bevölkerung bestand nach Angaben der Feuerwehr nicht.

 


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