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saarland
Freitag, 8. Oktober 2021, 20:00 Uhr
A8 bei Illingen, Landkreis Neunkirchen, Saarland
News-Nr.: 37625

Ersthelfer zögern keine Sekunde:
Zwei Autos kollidieren bei hohem Tempo auf der A8 und schleudern in die Leitplanke – Mehrere Ersthelfer kümmern sich sofort um die schwerst verletzten Opfer und können diese teilweise aus den Wracks befreien - Feuerwehr muss einen Schwerverletzten herausschneiden - Trümmerteile fliegen bis auf die Gegenfahrbahn

Insgesamt drei Schwerverletzte, darunter einer im lebensbedrohlichen Zustand, in Kliniken gebracht - Leitplane bis in die Gegenspur gedrückt - Unfallgutachter soll Unglücksursache jetzt herausfinden - A8 für längere Zeit voll gesperrt – Ersthelfer beschreibt sehr detailliert das Erlebte von der Vollbremsung bis quasi dem Eintreffen der Feuerwehr im O-Ton: „Ich habe das gemacht, wo ich glaubte, was in der Situation das Beste ist. (...) Ich weiß nicht, ob er meine Fürsprache gehört hat. Aber trotzdem denke ich, dass ich ihm das Gefühl geben konnte, dass jemand da ist.“ – Feuerwehr lobt im Ton das vorbildliche Handeln der Ersthelfer und gibt wichtige Tipps: „Man kann hier nicht falsch handeln, solange man hilft!“

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Datum: Freitag, 8. Oktober 2021, 20:00 Uhr

Ort: A8 bei Illingen, Landkreis Neunkirchen, Saarland

 

(ch) Sie sind die größte Hilfe in der Not und wissen es aber kurz zuvor selbst noch nicht. Ersthelfer werden oftmals Zeugen eines Unglücks oder stoßen kurz darauf auf dieses und müssen ohne Vorbereitung sofort handeln. Immer wieder gibt es berichte von Autofahrern, die Unglücksstellen ignorieren und die Opfer ihrem Schicksal überlassen. So aber nicht am Freitagabend auf der A8.

Direkt hinter dem Autobahnkreuz Saarbrücken in Fahrtrichtung Luxemburg waren hier zwei Autos mit großer Wucht ineinander gefahren. Wieso sie kollidierten, ist dabei völlig unklar und muss von einem Gutachter ermittelt werden. Die beiden Wagen schleuderten mit hoher Geschwindigkeit über die Straße und prallten in die Leitplanken. Trümmerteile flogen meterweit und landeten sogar auf der Gegenfahrbahn. Insgesamt drei Menschen wurden bei dem Unfall verletzt. Einer von ihnen war mit schwersten Verletzungen im Wrack eingeklemmt und kam aus eigener Kraft nicht heraus.

Genau hier zeigt sich die große Bedeutung von Ersthelfern. Sie eilten der Verletzten zur Hilfe, versorgten und – vor allem – beruhigten sie. Gemeinsam gelang es ihnen, zwei Betroffene aus den Wracks zu retten. Sie blieben bei ihnen, solange, bis professionelle Hilfe in Form von Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort war. Einer von ihnen war Karl-Heinz Ahmann. Er kümmerte sich in vorbildlicher Weise um eines der Opfer, auch wenn sein letzter Erstehilfe-Kurs schon fast 30 Jahre her ist: „Ich habe die Hand auf den Kopf, die andere auf den Körper gelegt und beruhigend auf ihn eingeredet. Ich weiß nicht, ob er meine Fürsprache gehört hat. Aber trotzdem denke ich, dass ich ihm das Gefühl geben konnte, dass jemand da ist.“ Für ihn war die Hilfe selbstverständlich und er handelte intuitiv. Dennoch sind wieder andere Verkehrsteilnehmer einfach vorbeigefahren. Für diese hat der Ersthelfer eine klare Botschaft: „Denen wünsche ich die Pest an den Hals!“

Die wenig später eintreffende Feuerwehr schnitt den Eingeklemmten heraus, stabilisierten den Gesundheitszustand der Verletzten und brachten sie mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser. Eine Person soll bei dem Unglück lebensgefährliche Verletzungen, zwei weitere schwere Verletzungen erlitten haben. Im Nachgang dankten die Retter den Ersthelfern für ihren vorbildlichen Einsatz.

Die A8 war über Stunden voll gesperrt, auch in der Gegenrichtung musste der linke Fahrstreifen gesperrt werden, da die Leitplanke sich durch den Aufprall in diesen gedrückt hatte.


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