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brandenburg
Samstag, 11. September 2021, 5:00 Uhr
Henningsdorf, Landkreis Oberhavel, Brandenburg
News-Nr.: 37468

Perfides Spiel mit dem Leben:
Brandstifter legt in der Nacht mehrere Brände in Kellern von Mehrfamilienhäusern – Bewohner stehen an den Fenstern und rufen um Hilfe – Feuerwehr muss mehrfach Menschen retten – Auch Tiere aus dem Brandrauch geholt (on Tape) – Wohnungen auch der Nachbarhäuser komplett verqualmt

Zwei Keller brannten, bei zweitem Feuer Großalarm – Kinder werden untersucht (on tape) – Auch Einkaufwagenstand angezündet – Anwohner schildern in O-Tönen die dramatischen Momente

Bildergalerie vorhanden

Datum: Samstag, 11. September 2021, 5:00 Uhr

Ort: Henningsdorf, Landkreis Oberhavel, Brandenburg

 

(ch) Ein Brandstifter hat in der Nacht zu Samstag Teile von Henningsdorf in Angst und Schrecken versetzt. Um 1 Uhr schlug der Täter das erste Mal zu und zündelte im Keller eines Mehrparteienhauses in der Reinickendorfer Straße. Die alarmierte Feuerwehr konnte hier den Brand zum Glück rasch löschen, sodass die Bewohner nach kurzer Zeit zurückkehren konnten.

Um 2:30 Uhr loderten dann die Flammen an einem Stand mit Einkaufswagen in der Poststraße. Auch hier war die Feuerwehr rechtzeitig vor Ort.

Gegen 4:40 Uhr dann der größte Alarm. Dichter Qualm quoll aus dem Keller einen Mehrfamilienhauses in der Hradekerstraße. Anwohner Martin Herold roch den Brand zuerst und reagierte schnell. „Habe dann geklingelt, worauf auch einige Bewohner reagiert haben“, berichtet er von den Momenten, als er auf das Feuer aufmerksam wurde und den Notruf wählte. Im Nachbarhaus spielten sich zu der Zeit dann dramatische Szenen ab. „Die Katze hat miaut. Habe rausgeschaut und es war alles voller Qualm. Hab zu meiner Frau gesagt, dass wir raus müssen“, berichtet Giuseppe. Anne Klinger ging es ähnlich: „Wir wollten über den Balkon, aber wir sind im vierten Stock und das ging natürlich nicht. Haben die kleine Katze genommen, gebückt und Nase zu und runter.“ 

Draußen empfing sie ein Großaufgebot an Rettungskräften. Manche Anwohner schafften es nicht aus dem Haus. „Bewohner standen an den Fenstern und riefen um Hilfe. Sie waren stark verängstigt, was auch gut nachvollziehbar ist“, erklärt Bernhard Witt von der örtlichen Feuerwehr. Für sie hatte die Menschenrettung größte Priorität. Insgesamt 23 Bewohner mussten evakuiert werden. Sie wurden vom Rettungsdienst versorgt. Die Feuerwehr löschte den brennenden Unrat und weitere Gegenstände des im Vollbrand stehenden Kellers. 

Die Polizei begann währenddessen mit der Befragung von Zeugen und Anwohnern. Sie geht von Brandstiftung aus. Ob es immer der gleiche Täter war, ist unklar. Da sich die Kellerbrände jedoch ähneln, liegt der Verdacht nahe. 


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