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Sonntag, 18. Juli 2021, 17 Uhr
Peine, Niedersachsen
News-Nr.: 37043

Spendenbereitschaft überwältigend:
Spendenwillige überrennen Spendensammlung des ASB in Peine - Ortsverband stellt innerhalb von 90 Minuten riesige Spendenaktion auf die Beine - fast 5.000 Spender liefern daraufhin Kleidung, Kinderspielzeug und andere Bedarfsgüter für Flutopfer an

Helfer müssen zum Schluss Annahmestopp verhängen, da Kapazitäten der drei 40-Tonner, die von örtlicher Spedition bereitgestellt wurden, völlig ausgeschöpft sind - zahlreiche O-Töne mit Spendern, Organisatoren und dem großzügigen Spediteur

Bildergalerie vorhanden

Datum: Sonntag, 18. Juli 2021, 17 Uhr

Ort: Peine, Niedersachsen

 

(sg) Überall türmen sich die Kleidungssäcke, vor dem Gebäude stehen zahlreiche Kindersitze aufgereiht und immer noch strömen die Leute zum Gebäude des Arbeitersamariterbundes in Peine, um weitere Spendengüter für die Hochwasseropfer in Nordrhein-Westfalen abzuliefern.

„Damit haben wir nicht gerechnet. Ich kann dafür keine Worte finden, Pure Freude und Gänsehaut“, erzählt Mitorganisator Andreas Clark sichtlich gerührt. „Wir haben die Aktion innerhalb von 90 Minuten am Freitag auf die Beine gestellt“, ergänzt der Initiator des Spendenaufrufs, Thorsten Mohr, „Es ist mehr als überwältigend. Es sind 4.000 - 5.000 Leute hier gewesen.“

Die Helfer mussten sogar einen Aufnahmestopp am Sonntag verhängen. Die Spender überrannten die Sammelstelle regelrecht. Die Kapazitäten der drei Sattelzüge, die ein örtlicher Spediteur samt Fahrern für den Transport Richtung Köln zur Verfügung stellt, reichen einfach nicht mehr aus, um alle angelieferten Spenden zu transportieren. Teilweise bildete sich ein nie dagewesener Stau von über zwei Kilometer vor der Sammelstelle.

Für den 28-jährigen Maximilian Schiffner ist es selbstverständlich, zu helfen: „Die Bilder verwirren einen schon. Man spürt Trauer und Mitleid. Ich war überrascht, wie viele Menschen helfen wollen“. Auch Michael Böker lassen die Bilder im Fernsehen nicht unberührt: „ Was man tun kann, sollte man auch tun. Ich finde keine Worte dafür“. Allerdings muss der 57-jährige seine Spenden erstmal wieder mit nach Hause nehmen. Eine Mitarbeiterin des ASB fängt ihn an der Einfahrt ab und bedankt sich ganz herzlich für seine Spendenbereitschaft. Sie muss ihm aber auch erklären, dass leider kein Platz mehr auf den Lkw ist. Diese starten noch am Abend in das Überflutungsgebiet, so dass die Hilfe dort schon am Montag eintreffen dürfte.

 


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