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Dienstag, 11. Mai 2021, 19:30 Uhr
Bonn, Nordrhein-Westfalen
News-Nr.: 36364

Antisemitische Attacke auf Synagoge:
Mehrere Männer werfen Steine auf jüdisches Gotteshaus in Bonn und beschädigten mehrere Scheiben - Israelische Fahne angezündet – Zettel mit arabischen Schriftzeichen sichergestellt - Polizei sichert Gebäude und geht von politisch motivierter Tat aus – Staatsschutz hat Ermittlungen übernommen

Drei Täter können durch Großfahndung festgenommen werden – Eine Frau noch auf der Flucht – Auch in Münster kam es zu einem Vorfall

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Datum: Dienstag, 11. Mai 2021, 19:30 Uhr

Ort: Bonn, Nordrhein-Westfalen

 

(ch) Zu einem Angriff auf die Bonner Synagoge ist es am Dienstagabend gekommen. Wie die Polizei bestätigt, haben mehrere Männer Steine auf das Gebäude geworfen. Dabei gingen wohl auch Scheiben zu Bruch beziehungsweise wurden beschädigt. Zudem legten sie mehrere Zettel mit arabischen Schriftzeichen ab und zündeten eine israelische Fahne gegenüber der Synagoge an. Im Anschluss rannten die Täter davon.

Die Polizei rückte mit mehreren Einsatzwagen zu dem jüdischen Gebetshaus in der Tempelstraße aus, um den Bereich zu sichern. Zeitgleich leitete sie eine Großfahndung im Stadtgebiet ein. Nach rund 20 Minuten konnten zwei 20-Jährige festgenommen werden. Kurz darauf klickten die Handschellen bei einem 24-Jährigen. Die Täter waren vermutlich mit einem Auto geflogen, dass nach einer intensiven Suche ebenfalls sichergestellt werden konnte. Gesucht wird noch eine 18 bis 22 Jahre alte Frau, die laut Zeugen ebenfalls mit der Tat in Verbindung stehen könnte und ebenfalls geflohen ist.

Die Polizei geht von einer politisch motivierten Tat aus. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

Wie am Abend bekannt wurde, ist es auch in Münster zu einem Vorfall vor einer Synagoge gekommen. Mehrere Zeugen hatten der Polizei am Abend über den Notruf mitgeteilt, dass sich eine etwa 15-köpfige Gruppe mit arabischem Aussehen vor der Synagoge aufhalten, laut rufen und eine israelische Fahne verbrennen würde. Die Polizei war schnell vor Ort und konnte 13 Tatverdächtige festsetzen und Strafanzeigen schreiben. Zu Schäden an der Synagoge kam es hier nicht.


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