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Dienstag, 11. Mai 2021, 19:15 Uhr
A1 zwischen Ahlhorn-Süd und Wildeshausen-West, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen
News-Nr.: 36363

Kind nach Unfall eingeklemmt:
Transporter rammt mit hoher Wucht in das Heck eines 40-Tonners - Wagen bleibt zerstört auf der Autobahn stehen – Ersthelfer klettert in Wrack und kümmert sich um eingeklemmte 6-Jährige - Feuerwehr muss lebensgefährlich verletztes Mädchen aus Trümmern befreien

Zahlreiche Ersthelfer greifen beherzt zu - Rettungshubschrauber bringt Mädchen in Spezialklinik – Feuerwehr lobt engagiertes Eingreifen der Ersthelfer: „Ich bin einklemmt, will einfach nur raus und keiner ist für mich da. Wenn mich dann eine Person anspricht und unterstützt, ist das sehr viel wert.“ – Betroffener Lkw-Fahrer beschreibt das Erlebte

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Datum: Dienstag, 11. Mai 2021, 19:15 Uhr

Ort: A1 zwischen Ahlhorn-Süd und Wildeshausen-West, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen

 

(ch) Dieser Einsatz geht auch an den erfahrenen Feuerwehrleuten nicht so leicht vorbei. Am Abend wurden die Einsatzkräfte auf die A1 in Richtung Bremen gerufen. Zwischen Ahlhorn und Wildeshausen war hier ein Transporter mit voller Wucht in das Heck eines Sattelzuges gekracht. „Ich war auf der rechten Spur unterwegs und dann hat es geknallt“, erzählt der geschockte Lkw-Fahrer, der seinen 40-Tonner sofort anhält.

Doch statt vorbeizufahren und womöglich zu gaffen, handeln dieses Mal viele Zeugen goldrichtig. Viele von ihnen halten an, um zu helfen. Einer klettert sogar in das Wrack. Denn in diesem ist nach dem Zusammenstoß ein schsjähriges Mädchen auf dem Beifahrersitz eingeklemmt. „Auch während den Rettungsmaßnahmen hat er das Kind betreut. Das war ein absolut vorbildliches Verhalten der Ersthelfer“, ist da auch Feuerwehrsprecher Nico Hülskamp voll des Lobes: „Man stelle sich vor, dass ich im Auto eingeklemmt bin, einfach nur raus will und dann alleine gelassen werde. Das ist der Horror!“

Mit technischem Gerät gelingt es der Feuerwehr, das Kind aus dem Transporter zu schneiden. Sie erlitt lebensgefährliche Verletzungen und musste mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen werden. „Da ein kleines Mädchen beteiligt ist, nimmt uns das schon etwas mehr mit“, räumt der erfahrene Feuerwehrmann Hülskamp ein. Doch auch dafür seine Helfer da, die psychosozial geschult seien und hierfür vorgesehen sind.

Auch der Begleiter des Mädchens musste verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. In welchem genauen Verhältnis er zu dem Kind steht, steht laut Polizei noch nicht fest.. Der Lkw-Fahrer konnte derweil seine Fahrt fortsetzen. Wieso es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch völlig unklar. Der beteiligte Brummipilot wusste nur, dass noch ein zweites Auto mit hohem Tempo davongefahren ist. Ob dieses an dem Unglück beteiligt war, müssen die weiteren Ermittlungen der Polizei ergeben.


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