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Sonntag, 2. Mai 2021, 8 Uhr
Hamburg
News-Nr.: 36264

Großbrand in Hamburg-Jenfeld:
Feuer in Dachgeschosswohnung greift auf Flachdach von Wohnkomplex über - drei Mehrfamilienhäuser müssen geräumt werden - langwierige komplizierte Löscharbeiten am Flachdach

Zwei Bewohner werden verletzt - Feuerwehr kann Wohnungsbesitzerin und Nachbarin gerade noch rechtzeitig vor den Flammen retten - Alarmstufe wird auf Feuer 4Y erhöht - Großaufgebot der Feuerwehr inklusive zahlreicher Spezialkräfte im Einsatz

Bildergalerie vorhanden

Datum: Sonntag, 2. Mai 2021, 8 Uhr

Ort: Hamburg

 

(sg) Ein Großaufgebot der Hamburger Feuerwehr kam am Sonntagmorgen im Stadtteil Jenfeld zum Einsatz. Zunächst war ein Löschzug der Berufsfeuerwehr zu einem Wohnungsbrand in die Jenfelder Allee gerufen worden. Allerdings erhöhte die Leitstelle bereits auf der Anfahrt die Alarmstufe, da zahlreiche Notrufe eingingen und die Anrufer von einer starken Rauchentwicklung berichteten.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand die Wohnungsbesitzerin auf dem Balkon und schrie um Hilfe. Hinter ihr tobten die Flammen in der Wohnung im sechsten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses, dichter schwarzer Rauch drang aus allen Fenstern.

Da die Frau panische Angst vor einer Rettung über die Drehleiter hatte, blieb nichts anderes übrig, als sie mit Hilfe einer Fluchthaube über das Treppenhaus ins Freie zu bringen. Auch ihre Nachbarin wurde auf diesem Weg vor den Flammen in Sicherheit gebracht.

Der Brand in der Wohnung war daraufhin schnell gelöscht. Allerdings hatte sich das Feuer zwischenzeitlich auf die Dachbodenräume und die Dachkonstruktion des Flachdaches ausgebreitet. Hier war kein Herankommen an den eigentlichen Brandherd nur schwer möglich. Rasend schnell fraßen sich die Flammen unter dem Flachdach hindurch. Da es offenbar keine oder nur ungenügende Brandabschottungen zu den Nachbargebäuden gab, wurde nach und nach das gesamte Dach des Wohnkomplexes von den Flammen erfasst. So mussten auch die beiden benachbarten Wohnhäuser geräumt werden. Die Bewohner kamen unterdessen in bereitgestellten Bussen unter.

Die Feuerwehr hatte zwischenzeitlich die Alarmstufe nochmals erhöht und mit dem Stichwort „Feuer 4“ zahlreiche Einsatzkräfte in den Osten Hamburgs beordert. Neben Spezialisten der Höhenrettung und speziell für Technische Arbeiten geschulte Freiwillige Feuerwehren kam auch ein riesiger Gelenkmast zum Einsatz. Problematisch für die Feuerwehr war auch, dass auf der Rückseite des Gebäudes keine Hubrettungsfahrzeuge in Stellung gebracht werden konnten. So zog sich der Löscheinsatz stundenlang in die Länge. Das Dach musste komplett geöffnet werden, um die darunter befindlichen Brandnester zu löschen. Inwieweit die Häuser nach Ende des Einsatzes wieder bewohnbar sind, steht noch nicht fest.

 


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