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brandenburg
Samstag, 27. März 2021, 17:00 Uhr
A9 bei Klein Marzehns, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg
News-Nr.: 35943

Auto schleudert im Hagelunwetter von der A9:
Mit fünf Personen besetzter Wagen reißt erst Verkehrsschild um, rammt dann mehrere Bäume und stürzt spektakulär ca. 25 Meter tiefe Böschung hinab - Feuerwehr kann nur mühsam mit Leitern und Seilen zu den vielen Schwerverletzten hinunter gelangen - Zwei Rettungshubschrauber landen auf gesperrter Autobahn 9 - Drei Insassen aus dem Unfallwracks werden schwerst- und zwei weitere mittelschwerverletzt.

Verkehrsfunk hatte vor Hagelschauer noch gewarnt - Unfallstelle direkt auf Landesgrenze - Auto bleibt völlig demoliert auf dem Dach liegen und ist nur schwer für Feuerwehr erreichbar: „Es war sehr steil und wir benötigten einen großen Personalaufwand, um die Verletzten liegend in die Rettungswagen zu schaffen“ - Bergung per Seilwinde äußerst schwierig (on tape) - sogar das THW auf der Autobahn im Einsatz.

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Datum: Samstag, 27. März 2021, 17:00 Uhr

Ort: A9 bei Klein Marzehns, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg

 

(ch) Der Verkehrsfunk im Radio hatte noch vor einem schweren Hagelschauer gewarnt, doch da war es bereits zu spät. Ein mit fünf Personen besetzter Wagen war auf der A9 in Richtung Leipzig unterwegs, als er in das Unwetter geriet und der Fahrer die Kontrolle über das Auto verlor. Auf der rutschigen Fahrbahn schleuderte das Auto nach rechts von der Straße. Es riss ein großes Verkehrsschild nieder, durchbrach einen Zaun, überschlug sich und stürzte eine 20 Meter tiefe Böschung hinab. Dort blieb der Wagen völlig zerstört auf dem Dach liegen.

Glücklicherweise hatten andere Autofahrer das Unglück bemerkt und den Notruf gewählt – denn die Unfallstelle wäre nur schwer von außen sichtbar gewesen. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten zum Unglücksort auf der A9 aus, der sich keine 100 Meter von der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt befand. Die Insassen des Autos hatten sich glücklicherweise aus eigener Kraft befreien können. Doch ihre Rettung gestaltete sich dennoch schwierig. „Es war ungewöhnlich, dass der Pkw so tief unten lag. Er war dadurch für uns nur schwer zu erreichen, da es sehr steil war und wir mit Leitern arbeiten mussten. Nur mit großem Personalaufwand war es möglich, die Leute liegend zu den Rettungswagen zu bekommen“, berichtet Feuerwehr-Einsatzleiter Tobias Grabo. Zwei Hubschrauber, zwei Notärzte und fünf Rettungswagen waren auf die Autobahn ausgerückt, um die Betroffenen zu versorgen. Die drei Schwer- und zwei Leichtverletzten kamen in umliegende Krankenhäuser.

Nach der Versorgung der Verletzten galt es deren persönliches Hab und Gut zu sichern. Denn bei den Opfern handelte es sich um US-Soldaten, der Wagen gehörte zum Fuhrpark der US-Streitkräfte. Um das Auto zu bergen, kam eine schwere Seilwinde zum Einsatz. Auf dem Dach liegend, wurde das Auto nach oben gezogen. Unterstützung erhielt die Feuerwehr bei ihrem Einsatz vom THW. Denn das Hagelunwetter hatte nicht nur Niederschlag im Gepäck, sondern auch Wind, weswegen die Feuerwehrleute zusätzlich auch mehrere Unwetterschäden in ihrem Ort zu beseitigen hatten.

Die Autobahn musste mehrfach voll gesperrt werden. Erst nach rund drei Stunden wurde der Verkehr wieder freigegeben.

 


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