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Mittwoch, 20. Januar 2021
Ort: Bremen
News-Nr.: 35215

Besserer Schutz beim Pflegeheim-Besuch:
Besucher müssen nur noch QR-Code an Tür scannen, um ihre Daten kontaktlos anzugeben – Langwierige und unübersichtliche Namenslisten fallen weg – Beispiele aus der Gastronomie machen in Bremer Senioreneinrichtungen Schule und stellen leichte Rückverfolgbarkeit bei Corona-Ausbrüchen sicher

Umsetzung kommt heutigen Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz entgegen - Gäste brauchen keinerlei App auf ihrem Handy – Im Falle eines Corona-Ausbruchs könnten Besucher datenschutzkonform und schnell informiert und eine weitere Ausbreitung der Virus damit verhindert werden

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Datum: Mittwoch, 20. Januar 2021

Ort: Bremen

 

(ch) Der November und Dezember haben gezeigt, dass das Coronavirus derzeit vor allem in den Seniorenheimen wütet. Bis zu Dreiviertel aller Coronatoten lebten in einer Pflegeeinrichtung, was deutlich macht, wie verwundbar diese Menschen dort sind – und wie wichtig eine rasche Rückverfolgbarkeit ist, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Schon im Sommer hatte Silke Beer dabei eine Idee entwickelt, die nun aktiv dazu beitragen kann, dass jeder Besuch in ihrer Einrichtung genau nachvollzogen werden kann.

„Man kennt eine ähnliche Geschichte aus der Gastronomie, wie es gut funktioniert“, erzählt Beer. Besucher kommen, halten ihr Smartphone im Kameramodus an den QR-Code und eine Internetseite mit einem Formular öffnet sich – eine App ist nicht notwendig. In diesem werden die persönlichen Daten eingegeben und das war es. Kein Warten vor den Kontaktlisten, kein unhygienisches Greifen nach einem Kugelschreiber, kein Papierchaos für die Heime. Nach vier Wochen werden die Daten automatisch gelöscht. „Wir haben eine einfache Lösung nun gefunden. Diese ist leicht zu bedienen und gut zu nutzen“, findet Beer.

Dem pflichtet auch Doris Kropp-Büttner bei. Sie besucht mehrfach die Woche ihre Mutter und hat großen Gefallen an dem QR-Code gefunden. „Das geht in Sekundenschnelle und man kommt gut rein.“ Vorher hatte sie noch nie diese Funktion des Handys genutzt, weshalb es einer gewissen Umgewöhnung bedarf. Mittlerweile geht der Vorgang gut zur Hand: „Es geht alles so schnell, da es kein mühsames Ausfüllen mehr bedarf.“ Vor allem für Haustechniker, Handwerker und jene, die in mehreren Häusern am Tag tätig sind, ist die Handylösung eine große Erleichterung. „Ich habe Besuche in sämtlichen Standorten in Bremen noch. Sechs- bis achtmal pro Tag komme ich hier rein, an anderen Standorten auch ein- bis zweimal am Tag,“ erzählt Objektbetreuer Jörg Mahlstedt. Früher musste er jedes Mal die Liste ausfüllen, jetzt dauert der Vorgang keine zehn Sekunden mehr. Denn wer das Heim verlässt, muss ebenfalls nur den QR-Code scannen. Im Falle eines Virusausbruchs kann das Gesundheitsamt, was nur die Telefonnummer der Kontaktpersonen erhält, diese sofort informieren. Anhand der genauen Ein- und Austrittsdaten ist eine Rückverfolgung minutengenau möglich.

Das Stiftungsdorf Fichtenhof von der Bremer Heimstiftung war das erste Heim in ganz Deutschland. Weitere in der Hansestadt sind gefolgt und auch bundesweit könnte es nun Schule machen. Denn auch die neusten Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz vom Dienstagabend machen deutlich, dass der bessere Schutz der Bewohner in den Einrichtungen oberste Priorität haben muss. Und mithilfe der Technik ist dies im Fichtenhof nun ein Stück mehr machbar geworden.


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