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Dienstag, 12. Januar 2021, 18:00 Uhr
Ort: Krefeld, Nordrhein-Westfalen
News-Nr.: 35128

Großeinsatz in Krefeld:
Bis zu 15 Tonnen flüssiger Stahl laufen beim Umfüllen aus - Metall reagiert mit kalter Umgebung und löst mehrere Brände aus - Beide Kranführer werden schwer verletzt und müssen sich auf Hallendach retten - Halle völlig verraucht, Stahl verteilt sich über große Fläche – Fünf weitere Mitarbeiter sowie zwei Feuerwehrleute leicht verletzt

Feuerwehr muss Verletzte via Drehleiter retten – Großaufgebot an Kräften im Einsatz – WarnApps ausgelöst

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Datum: Dienstag, 12. Januar 2021, 18:00 Uhr

Ort: Krefeld, Nordrhein-Westfalen

 

(ch) Zu einem schweren Betriebsunfall kam es am Abend beim Krefelder Stahlmaschinenproduzenten Siempelkamp. Mitarbeiter waren dabei, eine große Wanne mit bis zu 15 Tonnen flüssigem Stahl umzuladen. Aus noch ungeklärter Ursache lief der Inhalt beim Umfüllen jedoch aus und reagierte mit seiner kalten Umgebung. Ähnlich wie bei einer Verpuffung löste dies eine Druckwelle aus, bei der zum einen heißer Wasserdampf entstand als auch sich der Stahl in der Halle verteilte und kleinere Sekundärbrände auslöste. Die beiden Kranführer, die mit dem Umladevorgang beschäftigt waren, wurden von dem Dampf getroffen. Mit Verbrennungen und Verbrühungen konnten sie sich auf das Hallendach retten. 

Die alarmierte Feuerwehr brachte sie per Drehleiter endgültig in Sicherheit. Rettungskräfte versorgten die Schwerverletzten und brachten sie in Kliniken. Fünf weitere Personen wurden leicht verletzt. Ebenso mussten zwei Feuerwehrleute mit leichteren Verletzungen durch den Rettungsdienst behandelt werden.

Feuerwehr und Rettungsdienst zogen ein Großaufgebot an Kräften zusammen. Den Kameraden gelang es schnell, die Brände in der Halle unter Kontrolle zu bringen. Dichter Rauch wurde mit großen Lüftern nach draußen geblasen. Sicherheitshalber löste die Feuerwehr die WarnApps „Nina“ und „KatWarn“ aus, um die Bevölkerung über den Brand und dem gut sichtbaren Qualm zu informieren. Wie es zu dem Unglück genau kommen konnte, ermittelt nun die Polizei. 


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